TrekStor SurfTab duo W1: Mein erster Eindruck

Nachdem ich das TrekStor SurfTab duo W1 seit 4 Tagen im Einsatz habe, schildere ich hier meinen ersten Eindruck.

Mit dem SurfTab duo W1 („Volkstablet“) hat TrekStor in Zusammenarbeit mit BILD ein nettes 2-1-Netbook im Petto.

Verpackung & Inhalt

Das SurfTab kommt in einer schicken Verpackung. Das eigentliche weiße Paket kann aus der „Ummantelung“ herausgezogen werden. Mit dabei sind neben dem eigentlichen Gerät jede Menge Zettel, die Gutscheine für die Extras (siehe unten), ein USB-Netzteil, ein USB 3.0 Host-Adapterkabel, ein Reinugungstuch und ein Micro-USB-Kabel.

3.

2.Aussehen & Verarbeitung

Das Gerät wirkt für den Preis sehr schick und hochwertig. Die Rückseite der Tastatur besteht aus Kunststoff, damit es nicht rutschen kann. Das restliche Tablet und die Oberfläche der Tastatur bestehen aus Aluminium. Die Tasten der Tastatur haben einen guten Druckpunkt, einzig die Leertaste hat etwas Spiel, was allerdings nicht unüblich ist. Bei festerem Drücken knarzt die Tastatur zudem etwas. Das Tablet an sich wirkt ebenfalls hochwertig. Die Anschlüsse sind gut verarbeitet und auch der Power-Button und die Lautstärkewippe haben einen guten Druckpunkt. Ein kleines Manko gibt es dennoch: Auf der linken halbhohen Seite ist eine kleine Macke im Gerät. Ob dieses von Haus aus so ist oder ob das Gerät bei der Lieferung beschädigt wurde, kann ich nicht sagen. Ist das Tablet in der Halterung mit dem Tablet verbunden, wackelt es leicht bei einem Tipp auf dem Gerät. Anstonsten steht das Gerät sehr fest in der Halterung und auch das Scharnier ist sehr stark. Insgesamt kommt man beim Gerät auf Abmessungen von 263 x 177 x 18,6 mm bei einem Gewicht von 599g (Tablet) bzw. 581g (Tastatur). Praktisch ist auch die Möglichkeit, das Tablet umgekehrt auf die Tastatur zu stecken. Hierbei fungiert die Tastatur als Ständer für das Tablet.

Diplay

Das Display des SurfTab duo W1 hat mich positiv überrascht. Natürlich kann man in der Preisklasse kein QHD-Display erwarten, aber die Full-HD-Auflösung (1920 x 1200 Pixel) bei einer Größe von 10,1 Zoll sind doch sehr ordentlich und ermöglichen ein scharfes Bild. Durch die IPS-Technologie ist ebenfalls eine große Blickwinkelstabilität gegeben. Einen Minuspunkt gibt es für die Spiegelung des Displays. Sobald es etwas heller ist, bzw. der Inhalt auf dem Bildschirm einen großen Schwarzanteil aufweist, fungiert das SufTab duo W1 eher als Spiegel und nicht als Tablet. Des Weiteren werden Fingerabdrücke magisch angezogen.

Geschwindigkeit

Leider ist im Gerät kein Intel Core verbaut, sondern „nur“ ein Intel Atom. Dafür aber ein recht neuer Prozessor(Intel Atom x5-Z8300). Unterstützt wird dieser von 2 GB RAM. Natürlich kann man kein Rechenmonster erwarten und auch Bildbearbeitung und aufwendige Spiele machen wenig bis gar keinen Spaß, doch zum Surfen und für Office-Anwendungen reicht es allemal. In den 4 Tagen Nutzung habe ich nur einige kleine Ruckler bemerkt. Im Langzeittest wird sich zeigen, was der Prozessor auf Dauer bringt.
Leider musste ich feststellen, dass sich das Gerät bei mehrstündigem Nicht-Gebrauch von selbst abschaltet.

Multimedia

Multimedia ist ein Schwachpunkt des Gerätes. Die Kameras von jeweils 2 MP lassen sehr zu wünschen übrig. Ich persönlich würde sie nicht mal für Schnappschüsse nutzen, denn die Bilder sind echt nicht gut. Das größte Manko des Gerätes ist aber der Lautsprecher. Als ich gelesen habe, dass ein Stereo-Lautsprecher verbaut ist, habe ich wenigstens auf einen akzeptablen Sound gehofft. Doch leider musste ich bereits bei den ersten Tönen feststellen, dass man die Lautsprecher direkt in die „Tonne werfen“ kann. Lautstärke ist ebenso ein Fremdwort wie ein klarer Sound. Das Blechern übertönt alles. Musik ist absolut nicht zu empfehlen und selbst YouTube-Videos machen keinen Spaß.
Der Speicher ist mit 32 GB (nur 15GB nutzbar) sehr knapp bemessen, lässt sich aber über eine microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitern. Viele vorinstallierte Programme habe ich direkt gelöscht. Als vollwertiges Betriebssystem kommt Windows 10 zum Einsatz.

5.

Anschlüsse

In Sachen Anschlüsse ist das SurfTab duo W1 sehr gut aufgestellt. Am Tablet selbst finden sich folgende Anschlüsse:  Micro-USB 3.0 (Host), Micro-USB 2.0 zum Aufladen des 7500 mAh starken Akkus, Micro-HDMI, 3,5mm Klinkenstecker, microSD-Einschub. Zusätzlich gibt es noch die Verbindungselemente für die Tastatur. Und an eben dieser Tastatur sind noch zwei vollwertige USB 2.0-Anschlüsse angebracht. Diese können ideal für Maus und USB-Sticks verwendet werden.

Extras4.

Das „Volkstablet“ ist ja bekanntlich eine Aktion von BILD und TrekStor. Als Anreiz gibt es ein Multimedia-Paket im Wert von 145€ gratis dazu. Folgende Angebote sind im Paket enthalten:

  • 2 Starter-Monatstickets und 2 Supersport-Tagestickets von Sky Online
  • 1 Gratismonat und 4 Hörbücher von Game of Thrones bei Audible
  • 5 kostenfreie Titel und je eine Ausgabe ComputerBild, Stern und connect gratis bei iKiosk
  • 3 Monate BildPlus

Die Codes werden in der Verpackung mitgeliefert.
Des Weiteren sind die mobilen Apps von Microsofts Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Sway installiert.

Zubehör

Gestern habe ich eine 128 GB Speicherkarte, einen microHDMI-zu-HDMI-Adapter und eine Tasche für das Gerät bestellt. Im Langzeittest werde ich auch darauf eingehen.

Zudem gibt es noch einen offiziellen Stylus, für den das Gerät auch ausgelegt ist. Da ich für den Stift allerdings keine Verwendung habe, werde ich mir diesen nicht kaufen.

Insgesamt kann man bei dem Preis sehr zufrieden sein mit dem SurfTab duo W1. Für Surfer und Office-Menschen ist das Gerät ideal, da es unterwegs und auf dem heimischen Sofa sowohl als Tablet als auch als vollwertiges Netbook mit Windows 10 verwendet werden kann.
Wie sich das Gerät auf Dauer im Langzeittest schlägt, erfahren Sie in 2-3 Wochen hier auf der Seite. 

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