Pokemon Go

Pokemon Go: Vorsicht vor APK-Trojaner, Marktstart in Deutschland verzögert sich

Pokemon Go schlägt momentan große Wellen. Obwohl das Spiel in Deutschland noch gar nicht offiziell verfügbar ist, reißt es schon viele Millionen Nutzer in seinen Bann. 

In Amerika ist die App nach einer Woche bereits auf Platz 1 der App-Charts und fast jeder spielt das Spiel und möchte alle Pokemons fangen.
Pokemon Go funktioniert über Augmented Reality. Die Spieler bewegen sich draußen und werden über die GPS-Ortung über neue Pokemons aufmerksam gemacht. Die Spieler sehen mithilfe der Kamera die reale Umgebung. Mittels Augmented Reality wird das Pokemon in diese reale Welt „hineinprojiziert“. Beispielsweise befindet sich das beliebte Pokemon Pikachu dann hinter einem Baum oder im Supermarkt an der Kasse. Dort kann es dann mithilfe eines virtuell geworfenem Pokeball gefangen werden. Aus den USA sind auch einige Fälle bekannt, wo mehrere Spieler eine Polizeistation gestürmt haben mit der Begründung, im Inneren würde sich ein seltenes Pokemon befinden.
Der Marktstart war eigentlich auch relativ zügig für Europa geplant, doch aufgrund des riesigen Erfolgs des Spiels reichen die Server-Kapazitäten bei weitem nicht aus, sodass der Marktstart hierzulande zunächst einmal verschoben wurde.

Daher gibt es bei uns erstmal nur eine Möglichkeit das Spiel zu spielen: Über APKs. Diese sind auch in Massen im Internet verfügbar, doch man sollte nicht aus unbekannten Quellen installieren. Kriminelle haben sich den Hype zu ihrem Nutzen gemacht und verschiedene Trojaner in die APK-Versionen eingeschleust. Damit ist es möglich, sensible Daten auszuspähen und die Steuerung und Kontrolle über das Gerät zu übernehmen. Daher ist es ratsam, entweder bis zum offiziellen Start in Deutschland zu warten oder die APK nur aus sicheren Quellen, wie chip.de oder APKMirror zu installieren.

Bildquelle: Pokemon Go

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