HP Pavilion 550

Computer-Kaufempfehlung: HP Pavilion 550

Heute möchte ich mit dem HP Pavilion 550 einen guten Computer für einen angemessenen Preis vorstellen. 

Konkret geht es um den HP Pavilion 550-277ng.

Ich selber habe ihn nicht in Betrieb, habe aber für zwei Bekannte einen soliden Rechner gesucht. Auf notebooksbilliger.de bin auf den oben genannten Computer gestoßen. Im Anschluss habe ich ihn für beide bestellt, sodass ich den Rechner zweimal eingerichtet habe. Für einen Preis von 499€ kriegt man ein gutes Gesamtpaket.

Hardware

HP Pavilion 550Als Prozessor kommt ein Intel Core i5 6400 (6. Generation) zum Einsatz. Dieser hat 4 Rechenkerne und taktet auf jedem Core mit einer Taktfrequenz von 2,7 GHz, dabei kann er automatisch auf bis zu 3,3 GHz übertaktet werden.
Für den täglichen Gebrauch inklusive Office-Arbeiten und Surfen im Internet reicht der Prozessor bei weitem aus. Auch etwas komplexere Aufgaben sind für den Chip kein Problem. 

Der Arbeitsspeicher ist 8 GB groß. Er taktet auf 1600 Mhz. Für alle, die die Technologie interessiert: Es handelt sich um einen DDR3L SDRAM Arbeitsspeicher. Der RAM kann auf bis zu 16 GB verdoppelt werden.
Die 2,5″ SSD-Platte umfasst 128 GB. Platz ist im Gehäuse für eine weitere 2,5″-, 3,5″- und 5,25″-Platte.
Der Arbeitsspeicher reicht auf jeden Fall für 90% der Nutzer aus. Der Rechner läuft schnell und flüssig. Die Möglichkeit, den RAM zu erweitern, steht dem Besitzer ebenfalls offen.
Ich habe bewusst auf eine SSD gesetzt, da sie deutlich schneller als eine herkömmliche HDD-Festplatte arbeitet. Ein Vorteil, der sich dadurch ergibt, ist das schnellere Starten des Betriebssystems. Ich persönlich finde, dass 128 GB für manche Nutzer durchaus knapp bemessen sind, aber es besteht ja die Möglichkeit, 3 weitere Speicher nachzurüsten. 

Eine OnBoard-Grafikkarte ist ebenfalls dabei. Hierbei handelt es sich um eine Intel HD 530. Sie verfügt über DirectX 11 und HD-Auflösung über HDMI.
Klar, wer Bild- und Videobearbeitung mit dem Rechner durchführen möchte, muss auf eine deutlich leistungsstärkere Grafikkarte umsteigen. Auch Zocker werden mit der Karte nicht zufrieden sein. Aber für den täglichen Gebrauch reicht sie allemal, gerade bei dem Preis, wo einfach keine GTX 960 oder höher drinsitzt. 

Als optisches Laufwerk kommt ein DVD-Brenner zum Einsatz.
Das Netzteil zieht 180 Watt.
Der Rechner hat folgende Abmessungen: 37,8 x 36,4 x 16,5 cm (B x H x T).
Als Betriebssystem ist Windows 10 Home in der 64 Bit-Version vorinstalliert.

HP4Schnittstellen, Anschlüsse & Steckplätze

Auf der Rückseite gibt es einen LAN-Anschluss, 4x USB 2.0, Line-In, Line-Out & einen Mikrofonanschluss. Ebenfalls stehen 2 HDMI-Anschlüsse zur Verfügung. Auf einigen Bildern ist anstatt eines 2. HDMI-Anschlusses ein VGA-Anschluss zu sehen. Das kann ich so nicht bestätigen. Bei beiden Rechnern, die ich in Betrieb genommen habe, waren zum Anschluss an einen Monitor nur 2 HDMI-Ports vorhanden.
Auf der Vorderseite gibt es, neben dem optischen Laufwerk, einen Speicherkartenleser und 2 x USB 3.0. Ein Kopfhöreranschluss ist hier ebenfalls zu finden.
Im Gehäuse sind, neben den oben genannten 3 Festplattenanschlüssen, zwei DIMM-Steckplätze, ein PCI-Express x1- & ein PCI-Express x16-Steckplatz vorhanden.

Zubehör

Dem Rechner inklusive diverser Anleitungen und Garantiehinweise liegen eine schwarze Tastatur mit Ziffernblock und eine schwarze, herkömmliche Maus bei.

Aussehen

Der Microtower wirkt von seiner Bauweise zeitgemäß. Das schlichte, silberene Design sieht unter jedem Schreibtisch gut aus und ist dezent. Er wirkt auf den ersten Blick etwas groß, kann dafür aber mit viel Platz im Inneren für weiteres Nachrüsten aufwerten.

Anschluss & 1. Inbetriebnahme

Direkt zu Beginn gab es den ersten Dämpfer. Aufgrund der unterschiedlichen Bilder und unschlüssigen Aussagen war nicht klar, ob nun ein VGA-Anschluss vorhanden ist oder nicht. Da viele alte Monitore, die meines Bekannten inbegriffen, nur über VGA o.ä. verfügen, konnte der Rechner nicht an den Monitor angeschlossen werden. Ein VGA-zu-HDMI-Adapter schaffte Abhilfe. Der Preis bei Amazon liegt zwischen 3-8€ und im Fachhandel bei ca. 20€. Da wir nicht mehrere Tage auf eine Amazon-Bestellung warten konnten, musste das teurere Modell angeschafft werden. Damit konnte der Rechner bequem an den Monitor angeschlossen werden. Einziger Nachteil: Der Adapter ist so groß, dass die beiden USB-Anschlüsse darüber beeinträchtigt werden könnten.
Wichtig zu erwähnen ist noch, dass kein HDMI-Kabel beiliegt und dieses, sollte ein HDMI-fähiger Monitor vorhanden sein, somit noch gekauft werden muss.
Ansonsten verlief der Anschluss problemlos. Sowohl der LAN-Anschluss, als auch Audio- und USB-Ports funktionierten einwandfrei. Auch das optische Laufwerk machte keine Probleme. Praktisch finde ich, dass die USB 3.0-Anschlüsse auf der Frontseite liegen, um somit einen schnellen Datenverkehr auf externe Festplatte oder USB-Stick zu gewährleisten.

Der 1. Start dauert gewöhnlich länger. Nachdem verschiedene Einstellungen vorgenommen wurden, war man schon auf dem Startbildschirm. Für das Anschliessen sollte man 10-15 Minuten rechnen und der erste Start inklusive Anmelden und Einstellungen vornehmen dauerte bei mir 15-20 Minuten. Somit ist der Computer nach gut 30 Minuten startklar.

Installieren von Programmen

Zunächst habe ich die neuste Version von Microsoft Office Home & Student 2016 installiert. Hier habe ich zuvor den Lizenzcode online für 129,99€ erworben. Die Installation dauerte ca. 20-25 Minuten. Natürlich durfte auch ein Virenscanner nicht fehlen. Ich greife gerne auf die kostenlose Version von Avira AntiVir zurück. Da der Computer über einen integrierten Brenner verfügt habe ich mich für Nero als Brennprogramm entschieden. Adobe Acrobat als PDF-Reader und Google Chrome/ Mozilla Firefox als Standardbrowser durften nicht fehlen. Ich empfehle gerne einen alternativen Browser, da Edge und der IE meiner Meinung nach nur zum Installieren eines anderen Browsers taugen. Weitere Programme habe ich nach den Wünschen des Besitzers installiert.
Erwähnen sollte man noch, dass von Haus aus einige Programme vorinstalliert sind. Diese habe ich allesamt deinstalliert. McAfee war ebenfalls installiert, jedoch mag ich diesen Virenscanner nicht besonders.
Eine Office-Suite war nicht vorinstalliert, weshalb ich, wie oben schon erwähnt, die originale Version gekauft habe.

Täglicher Gebrauch

Sowohl das Einrichten als auch das Installieren der Programme verlief zügig und ohne einen Ruckler. Auch weitere Aufgaben, wie das Brennen einer CD und Surfen im Internet stellten für den HP Pavilion 550 keine Herausforderung dar. Insgesamt habe ich den Rechner zweimal in Betrieb genommen und eingerichtet. Beide Besitzer sind nach mehrwöchigem Nutzen mehr als zufrieden. Einen Bug oder einen Ruckler konnten sie bis jetzt noch nicht feststellen. Besonders das schnelle Starten ist für viele eine große Freude. Hier kann die SSD seine gesamte Stärke ausspielen. Nach wenigen Sekunden befinden man sich bereits auf dem Lockscreen, wo das Gerät entsperrt werden kann.

HP Pavilion 550Fazit HP Pavilion 550

Mit 499€ kostet der Rechner kein Vermögen. Jeder, der einen anständigen, schnellen Rechner möchte, ist mit dem HP Pavilion 550 sehr gut beraten. Er meistert alle Aufgaben ohne Verzögerung und Probleme. Die erste Einrichtung verläuft, sofern man über das richtige Kabel verfügt, schnell und ohne Schwierigkeiten. Gerade Features, wie die SSD sind von Vorteil, da so wertvolle Zeit beim Start gespart werden kann. Die Anschlüsse sind ebenfalls üppig und lassen nichts vermissen.
Natürlich bleibt es nicht bei den 499€ wenn man Adapter braucht oder Microsoft Office nutzen möchte. Aber für alle, die auf das teure, originale Office verzichten können, gibt es mit LibreOffice und OpenOffice ja genügend Alternativen.
Insgesamt kann ich also eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Nutzen Sie den HP Pavilion 550 und können meine Begeisterung teilen? Dann würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen. Und auch wenn Sie ein potenzieller Käufer sind, können Sie Ihre Fragen gerne unten hinterlassen. Ich werde schnellstmöglich darauf antworten. 

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HP Pavilion 550 im HP-Store.

Bildquelle: HP Store
Hinweis: Der Bericht steht in keinerlei Verbindung zu HP oder notebooksbilliger.de. Er spiegelt lediglich meine positive Meinung zum Computer wieder, die ich versucht habe zu teilen. Der Link zum Store war auf freiwilliger Basis, da ich mit notebooksbilliger.de gute Erfahrungen gemacht habe.

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1 Kommentar zu “Computer-Kaufempfehlung: HP Pavilion 550

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