Allo

Die Funktionen von Google Allo

Nachdem Duo bereits online gegangen ist, kann es nur noch wenige Wochen dauern, bis auch Google Allo offiziell das Licht der Welt erblickt. 

Neben dem Videodienst Duo war Allo einer der großen Neuerungen auf der Google I/O 2016. Als Veröffentlichungszeitraum wurde lediglich der Spätsommer genannt. Aus diesem Grund dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis die zweite neue App offiziell an den Start geht.

AndroidPolice hat nun einige Funktionen von dem neuen Messenger zusammengestellt, basierend auf Beta-Testern.

Eine große Stärke von Allo wird der Google Assistant sein. Hierbei handelt es sich um eine künstliche Intelligenz (KI), die das Leben des Nutzers erleichtern soll. So kann man im Chat beispielsweise nach Restaurants, Routen etc. fragen. Auf fast alles hat die KI eine Antwort parat.

Verifizierung über die Telefonnummer

Genauso wie bei Duo wird lediglich eine Telefonnummer benötigt, um sich bei Google Allo anzumelden. Somit wird zwingend kein Google-Konto vorausgesetzt. Wie AndroidPolice berichtet, soll sich Allo allerdings trotzdem mit dem Google-Account des Gerätes verbinden. Die Verbindung ist nötig, damit die KI, also der Google Assistant, Zugriff auf den Kalender etc. hat. Wird die Verbindung verweigert, funktioniert die KI möglicherweise nicht mehr richtig.

Chatten und der Medienversand

Allo ist eine Kombination aus WhatsApp und Snapchat. Die Möglichkeit, Bilder mit Text und Malereien zu versehen, erinnert an Snapchat. Auf eine weitere Parallele werde ich im nächsten Absatz eingehen. Die Möglichkeit, Sprachnachrichten aufzunehmen und sie über einen Wisch nach links zu löschen, erinnert an WhatsApp.
Alle Bilder und Videos, die über Allo verschickt werden, werden komprimiert sodass sie nicht so viel Speicher und Datenvolumen verbrauchen. Apropos Datenvolumen, Google bietet die Möglichkeit, den automatischen Mediendownload zu deaktivieren um das mobile High-Speed-Volumen zu schützen.
Sticker sind eine weitere Stärke von Allo. Google bietet 3 Packs von Haus aus an und über den Store soll man weitere herunterladen können. AndroidPolice berichtet, dass in der Preview 24 Packs zum Download bereitstehen.

Inkognito-Chats

Von Haus aus sind die Chats bei Allo nicht verschlüsselt. Allerdings gibt es die Möglichkeit, einen Inkognito-Chat zu starten. Dieser ist Ende-zu-Ende verschlüsselt. Ebenfalls macht Sie ein dunkelblauer anstatt weißer Hintergrund auf die Verschlüsselung aufmerksam. Ist der Inkognito-Modus aktiviert sehen Sie zudem keine Vorschau der Nachricht in der Notification Bar.
Ein Snapchat-Feature ist die Möglichkeit, dass „Verfallsdatum“ zu bestimmen. Hierbei löscht sich die Nachricht nach einer definierten Anzahl von Sekunden, Minuten, Stunden oder Tagen von selbst. Laut AndroidPolice ist eine Zeitspanne von 5 Sekunden bis 7 Tage.

Wann Google Allo in der finalen Version im Play Store verfügbar ist, ist nicht bekannt.

Quelle: AndroidPolice
Bild: AndroidPolice

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