Surface Studio

Microsoft stellt mit dem Surface Studio den ersten eigenen All-in-One-PC vor

Auf dem Event gestern hat Microsoft einige Neuigkeiten präsentiert. Die größte Überraschung hört auf den Namen Surface Studio und ist ein neuer All-in-One-PC. 

Natürlich kommt man, wenn man über das Surface Studio berichtet, nicht umher einen gewissen Bezug zum iMac herzustellen. Aber die Ähnlichkeit besteht nur beim Aussehen, unter der Haube findet man keinen Ähnlichkeiten mehr. Das 28-Zoll-Display, was mit einer extrem scharfen Auflösung von 5400 x 3000 Pixeln (4,5K) daherkommt, steht auf einem Alusockel, in dem die komplette Hardware verstaut ist. So wird der Rechner von einem Intel Core i7 der 6. Generation angetrieben. Als Grafikkarte kommt eine Geforce-980M zum Einsatz. Für den nötigen Speicherplatz sorgen 32 GB RAM und 2 TB Datenspeicher. Auch ein Soundsystem ist verbaut. Neben dieser Version gibt es auch noch eine günstigere Version mit einem Core i5 und einer Nvidia Geforce GTX 965m.
An beiden Modellen gibt es 4 USB 3.0-Anschlüsse, 1x Mini-Displayport sowie einen Kopfhöreranschluss und einen SD-Kartenfach.

Gerade für Grafikdesigner und Office-Vielarbeiter dürfte das Gerät mehr als nur einen Blick wert sein. Aufgrund seiner Größe wird ein DIN-A4-Blatt 1:1 dargestellt. Und gerade zum Zeichnen ist der Studio-Modus sehr praktisch. Hier kann der Bildschirm durch zwei angebrachte Scharniere gerade auf den Tisch geklappt werden um so als Zeichenpult zu fungieren.

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Natürlich lässt es sich Microsoft nicht nehmen, auch passendes Zubehör anzubieten. In diesem Falle in Form des Surface Dial. Dieser arbeitet parallel neben der Maus. Mit ihm kann man beispielsweise durch eine Drehbewegung verschiedene Farbpaletten auswählen oder scrollen. Er funktioniert mit jedem Windows 10 Rechner, kann beim Surface Studio allerdings direkt auf das Display gelegt werden und wird vom Programm erkannt. Der Preis liegt bei 99 US-Dollar.

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Im 1. Quartal 2017 sollte das Gerät auch in Europa erhältlich sein. Bis dahin ist der Verkauf auf die USA beschränkt. Dort kostet das günstigste Modell 2.999 US-Dollar und die Version mit dem Core-i7 3.499 US-Dollar. Meiner Meinung nach ein ziemlich happiger Preis, aber im Gegenzug erhält man auch nur das „Beste vom Besten“.

Bilder: Microsoft

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