Einschaltquoten

Wie werden die Einschaltquoten im Fernsehen ermittelt?

Viele fragen sich sicherlich, wie die Einschaltquoten im Fernsehen ermittelt werden. In diesem Artikel werde ich die Ermittlung genauer erläutern. 

Für ARD, ZDF, RTL & Co. sind die Einschaltquoten sehr wichtig. Schließlich können Sie hieran die Beliebtheit Ihrer Sendungen nachvollziehen und auch für die Werbegelder sind diese Informationen nicht unerheblich. Aber wie werden die Quoten ermittelt, schließlich wird doch nicht jeder Bundesbürger täglich nach seinem Fernsehkonsum befragt?

Nicht jeder, aber einige. Um genau zu sein sind es ca. 12.000 Personen. Befragt werden sie von der „GfK“ (Gesellschaft von Konsumforschung). Auftraggeber ist die AGF (Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung), ein Zusammenschluss aller großen deutschen öffentlich-rechtlichen sowie auch der privaten Sender. Natürlich befragt die GfK diese Leute nicht persönlich, sondern über ein Messgerät, das sogenannte GfK-Meter. Dieses wird an einen Fernseher oder Receiver angeschlossen und misst sekündlich die Sendung, die gerade läuft. Verbaut ist er in knapp über 5.000 deutschen Haushalten, in denen ca. 12.000 deutsche Bürger und EU-Ausländer leben, gemessen wird ab einem Alter von 3 Jahren.
Diese Haushalte stehen repräsentativ für alle Bürger und werden auf ca. 72 Millionen Fernsehzuschauer ab 3 Jahren hochgerechnet.
Jetzt könnte man sich fragen, ob diese geringe Zahl das Konsumverhalten eines ganzen Landes wiedergeben kann. Ja, das ist möglich. Ein Beispiel sind die Wahlen, wo auch bereits vor offizieller Bekanntgabe durch diverse Hochrechnungen, die durch die Befragung einzelner Personen zustande kommen, sehr genaue Ergebnisse zustande kommen.

Hinweis: Der Artikel steht in keinerlei Zusammenhang mit Samsung. 

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