Referentenmodus

PowerPoint richtig nutzen: So funktioniert der Referentenmodus!

Wie Sie in PowerPoint den Referentenmodus nutzen können, erfahren Sie in diesem Artikel. 

PowerPoint musste wahrscheinlich jeder schon einmal in seinem Leben nutzen. Sei es für die Schule, Uni oder den Beruf. Mit PowerPoint haben Sie ein sehr mächtiges Tool zur Präsentationserstellung an der Hand. Die meisten User wissen gar nicht, was man mit dem Tool alles anfangen kann und beschränken sich auf die Standardfunktionen. Allerdings hat die Software einiges mehr zu bieten, wie zum Beispiel den Referentenmodus.

Was ist der Referentenmodus?

Mit dem Referentenmodus wird jede Präsentation noch ein kleines Stückchen besser. Sinnvoll ist er nur, wenn die Präsentation auf einer Leinwand, einem Fernseher oder ähnliches dargestellt wird. Hierbei wird auf der Anzeigefläche ganz normal die Präsentation angezeigt, doch auf dem Referenten-Notebook erscheinen weitere, nützliche Informationen. Welche das im Einzelnen sind, erfahren Sie weiter unten.

Wie aktiviere ich den Referentenmodus?

  1. Öffnen Sie die PowerPoint-Präsentation.
  2. Wählen Sie oben den Reiter „Bildschirmpräsentation“ und aktivieren Sie rechts im Bereich „Bildschirme“ das Häkchen bei „Referentenansicht“.
  3. Starten Sie nun die Präsententation, während der Rechner an einem Beamer, Fernseher oder ähnlichem angeschlossen ist, öffnet sich auf dem Rechner die Referentenansicht.
    Möchten Sie diese zum Testen aufrufen ohne, dass ein Beamer verbunden ist, müssen Sie die Präsentation zunächst ganz normal mit „F5“ starten und dann mit der Maus nach unten links steuern, dort auf die drei Punkte klicken und im letzten Schritt „Referentenansicht anzeigen“ auswählen.

Wie nutze ich nun den Modus?

Ist der Modus aktiviert, gibt es verschiedene Bereiche, die Sie auf dem folgenden Bild erkennen können:

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1: Hier gibt es einige Optionen, wie das Einblenden der Taskleiste oder das Beenden der Präsentation.

2: Hier sehen Sie, wie lange die Präsentation schon läuft. Gerade bei Vorträgen mit einem Zeitlimit eine nette Sache. Daneben gibt es die Option, den Timer zu stoppen oder von vorne zu starten.

3: Hier sehen Sie die aktuelle Folie. Das ist die Folie, die auch gerade Ihr Publikum sieht.

4: Mithilfe des Stift-Symbols haben Sie die Möglichkeit, Dinge per Freihandzeichnung auf die Folie zu malen. Hier befindet sich ebenfalls ein Textmarker, sowie ein virtueller Laserpointer, mit dem Sie Dinge in der Präsentation hervorheben können.
Das Symbol daneben öffnet eine Übersicht aller Folien der Präsentation. So können Sie schnell zu einer weit entfernen Folie wechseln. Keine Sorge, Ihr Publikum sieht diese Übersicht nicht. Mithilfe des Lupen-Symbols können Sie einen Bereich Ihrer Präsentation vergrößern. Um diese Vergrößern wieder rückgängig zu machen, genügt ein Klick auf „ESC“. Das nächste Symbol schaltet den Publikums-Bildschirm schwarz, sodass die gesamte Aufmerksamkeit auf Sie gelenkt werden kann.

5: Hier können Sie, alternativ zu den Pfeiltasten oder einem Presenter, zur nächsten Folie wechseln. Ebenfalls sehen Sie hier in einer Leiste den aktuellen Stand der Präsentation.

6: Hier sehen Sie einen Vorblick auf die folgende Folie. Gerade, wenn man nicht mehr genau weiß, was als nächstes kommt, eine nette Sache.

7: Hier sehen Sie Ihre Notizen. Diese können beispielsweise Stichwortkarten ersetzen. Über das kleine und größere „A“ ganz unten kann die Schriftart dieses Bereichs erhöht oder erniedrigt werden.

Insgesamt ist der Referentenmodus also eine nette Sache und erleichtert dem Referenten einige Dinge. Probieren Sie ihn doch mal aus!

Bei weiteren Fragen oder Anmerkungen können Sie gerne die Kommentarfunktion unten nutzen. 

Bild: Microsoft Office | IT-Antwort.de steht in keinerlei Verbindung zu Microsoft. 

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