MOKEY

Praktisches Gadget: Der MOKEY Key Organizer im Test

Heute kommt ein Testbericht zum MOKEY Key Organizer, dem praktischen Schlüssel-Tool mit einigen Extras im Taschenmesser-Format.

Zunächst einmal vielen Dank an MOKEY, die mir den Key Organizer freundlicherweise kostenfrei zugeschickt haben. Dies ändert jedoch nichts an meiner unvoreingenommenen Meinung zum Produkt. 

MOKEY selbst bezeichnet sein Gadget als „eine Art schweizer Taschenmesser nur für Schlüssel“. Und genau das trifft vollends zu. Mit dem MOKEY wird jedem Schlüssel-Wirrwarr der Kampf angesagt. Zusätzlich gibt es viele praktische Erweiterungen, die das Gadget noch unverzichtbarer machen.
Eines im Vorraus: Der MOKEY wird zu 100% in Deutschland gefertigt. Zusammengebaut und verpackt wird das „Schlüssel-Taschenmesser“ in einer Behindertenwerkstatt, meiner Meinung nach eine sehr gute Sache!

Lieferumfang

Neben dem MOKEY für 2-8 Schlüssel, dem standardmäßig ein Loop-Haken für den Autoschlüssel beiliegt, wurden mir noch einige Erweiterungskits geschickt. Dazu gehört der 8 GB USB-Stick, eine Lasche für Befestigungsmöglichkeiten, ein Kamm und ein Flaschenöffner. Alle Dinge kamen einzeln verpackt in kleinen Plastik-Tütchen. Dem Gadget lagen genug Platzhalter und Verlängerungsstücke bei, sodass hier keine Probleme entstehen.

MOKEY

Design & Verarbeitung

Ich habe die Aluminium-Variante zugeschickt bekommen und bin echt begeistert. Er fühlt sich sehr wertig an und auch trotz einigen Stürzen oder Berührungen mit anderen Gegenständen kann ich keinen Kratzer oder ähnliches feststellen. Auf der Oberseite steht „MOKEY“ geschrieben. Insgesamt kann man sagen, dass sich das Tool aufgrund des Aluminiums relativ kalt anfühlt. Das muss allerdings kein Nachteil sein.

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Erste Installation

M6Hier kommen wir auch schon zu meinem kleinen Negativpunkt: Das Zusammenbauen seines persönlichen MOKEYs ist schwerer als es im Internet beschrieben steht. Das Abschrauben der oberen Platte klappt mit einem 1- oder 2-Cent-Stück problemlos. Als ich das Verlängerungsstück auf beiden Seiten aufgeschraubt habe, alles wieder verbaut habe und aufgrund einer lockereren Anordnung noch einmal abschrauben wollte, ließ sich dieses nicht von der Schraube, die fest auf der Unterseite angebracht ist, entfernen. Nur viel Geduld und eine Zange schaffte Abhilfe.
Außerdem muss man genau darauf achten, dass zwischen den einzelnen Elementen genug Unterlegscheiben liegen, damit sich die Schlüssel nicht von selbst bewegen. Ein Platzhalter reicht hier meist nicht aus, aber wie oben erwähnt werden genügend mitgeschickt. Ist er einmal ordentlich verschraubt, macht er aber einen sehr hochwertigen Eindruck und auch die Schlüssel lassen sich, wie von einem Taschenmesser gewohnt, herausschieben und wackeln nicht.
Ich habe die Lasche, den USB-Stick, den Flaschenöffner sowie meinen Hausschlüssel am MOKEY befestigt, den Kamm oder Loop-Haken für den Autoschlüssel brauch ich nicht. Gerade die Lasche ist sehr praktisch, um ihn aufzuhängen.

Varianten, Farben & Zubehör

Den MOKEY gibt es entweder als Carbon-Variante oder als Aluminium-Variante. Bei letzterem kann zwischen 10 Eloxalfarben gewählt werden: Gelb, Braun, Orange, Rot, Lila, Aqua, Blau, Grün, Silber und Schwarz.
Die Ober- & Unterschale lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt noch durch eine andere Farbe ersetzen.
Natürlich gibte s einige Ersatzsets,falls Schrauben oder Abstandshalter verloren gehen oder nicht reichen.
Zudem gibt es eine Vielzahl an Erweiterungen, wie zum Beispiel einen USB-Stick (8 GB oder 16 GB), einen Flaschenöffner (2 Ausfürhungen), einen Kamm, eine Lasche für Befestigungen, einen Clip, einen Einkaufschip, einen Ortungschip, einen Karabiner, einen Schlüsselring, ein Notfallmesser und Gurtschneider, sowie ein Schraubenzieher-Kit mit Schlitz und Kreuzschlitz.
Wer die Marke auch im Alltag aktiv promoten will, kann zwischen einem Schlüsselband, T-Shirt und Cap wählen.

Nutzung

Seit dem Start meines Tests hatte ich den MOKEY nun ständig dabei. Insgesamt ist es sehr praktisch, für alle Gegebenheiten gerüstet zu sein. Muss mal schnell eine Datei gespeichert werden schafft das Gadget Abhilfe und auch abends half der Flaschenöffner immens. Mit den nötigen Erweiterungen wird er zu einem echten Multitalent.
Zunächst war es ungewohnt, beim Haus aufschließen ein so langes Gerät in der Hand zu halten, aber auch das legte sich mit der Zeit.
In der Hosentasche, wo ich ihn nur sehr sporadisch verstaue, finde ich den MOKEY trotz seiner angenehmen Abmessungen von 9,5 cm in der Länge und jeweils unterschiedlicher Höhe und Breite und einem Leergewicht von 50g etwas störend, weshalb ich ihn meist im Rucksack oder der Jackentasche verstaut habe. Das muss aber jeder mit sich und seinen Hosen ausmachen ;).

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Fazit

Insgesamt bin ich also sehr zufrieden mit dem MOKEY. Nach der – zugegeben etwas schwere Einrichtung – macht es einfach Spaß ihn zu nutzen. In meinem Test haben mich viele Menschen auf das „interessante“ Gadget angesprochen und waren sehr verwundert, dass es so etwas gibt. Besonders gut finde ich, dass er modular aufgebaut ist und somit vielseitig einsetzbar ist.
Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!

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