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Glaz Liquid: Flüssige Displayschutzfolie – funktioniert so etwas?

Heute teste ich, was es mit Glaz Liquid, einer flüssigen Displayschutzfolie, auf sich hat und ob so etwas funktioniert. 

Zunächst einmal vielen Dank an Glaz die mir das Produkt geschickt haben. Dies wird meine Meinung zum Produkt jedoch nicht beeinflussen. 

Lieferumfang

Das Produkt wird in einem großen, sehr edlem Karton geliefert. Dieser hat Abmessungen von 27 x 23 x 4,5 cm (L x B x H). Im Paket findet man allerlei Info-Flyer und Bedienungsanleitungen. In einer kleinen Verpackung innerhalb des Kartogs befindet sich ein Alkohol-Tuch, das Flüssigglas sowie ein Mikrofasertuch. Insgesamt wirkt die Verpackung sehr edel und macht Lust auf mehr, allerdings bin ich der Meinung, dass es ein deutlich kleinerer Karton auch getan hätte, nicht zuletzt aus Aspekten des Umweltschutzes.

Materialien

Installation

Die Installation und Anbringung von Glaz Liquid war denkbar einfach. Mitgeliefert wird eine Bedienungsanleitung, auf der detailliert alle Schritte aufgelistet sind. So soll man sich für die Installation genügend Zeit nehmen, bestmöglich 24 – 36 Stunden. Im Anschluss daran muss das Gerät mit dem beiliegenden Alkohol-Tuch gründlich gereinigt werden. Auf dem Bildschirm bildet sich eine richtige Alkohol-Schicht, aber nachdem diese mit einem normalen Tuch trocken geputzt wurde, ist das Gerät absolut sauber und frei von Staub und Fingerabdrücken.
Im Anschluss daran muss das Display gleichmäßig und langsam mit dem Flüssigglas-getränkten Tuch eingeschmiert werden. Auch das klappte ohne Probleme. Wichtig ist nur, dass man wirklich glechmäßig vorgeht und die Flüssigkeit solange verschmiert, bis keine Blasen mehr zu sehen sind. Nachdem man die Glasur 60 Sekunden trocknen lassen hat muss die Oberfläche mit dem beiliegenden Mikrofasertuch gereinigt und poliert werden. Sobald keine Rückstände mehr zu sehen sind, sollte man das Gerät zwischen 24 – 36 Stunden nicht mehr verwenden.
Insgesamt ist die Installation also sehr einfach und alle benötigten Materialien sind im Lieferumfang enthalten und die Vorgehensweise ist detailliert beschrieben.

Anweisung

Ein Hinweis zum „Flüssigglas“: Im Internet habe ich des Öfteren gelesen, dass „Flüssigglas“ nicht bei Raumtemperatur bestehen kann. Ich persönlich sehe mich nicht in der Position und mit dem nötigen Fachwissen, um darüber urteilen zu können. Nach Rücksprache mit dem Hersteller wurde mir aber versichert, dass man mit Chemikern zusammenarbeite um somit ein „Flüssigglas“ zu gewährleisten. Im Prinzip ist es mir auch egal, was ich da auf dem Gerät habe, die Hauptsache ist bloß, dass es schützt.
Trotzdem hätte ich mir einen Hinweis zu den Inhaltsstoffen des Flüssigglases gewünscht. 

Erster Eindruck

Nachdem ich meinem Galaxy S6 edge die nötige Einwirkzeit gegönnt habe, konnte ich zunächst keinen Unterschied feststellen. Die Mikrokratzer, die bei manch anderem Test verschwunden waren, waren bei mir noch genauso sichtbar wie vor dem Test, allerdings wäre dies eher ein schöner Nebeneffekt gewesen, der Hersteller hingegen wirbt NICHT mit einem Display, was im Anschluss frei von Mikro- und Nanokratzern ist.
Was ich aber feststellen konnte war, dass die Oberfläche deutlich glatter war und sich somit meiner Meinung nach besser angefühlt hat.

Nach 3 Wochen

InhaltNach nun gut 3 Wochen mit dem Glaz Flüssig-Displayschutz hat sich mein erster Eindruck bestätigt: Die Mikrokratzer sind weiterhin vorhanden, allerdings ist das Display eindeutig glatter geblieben, was sich im Alltag sehr bemerkbar macht und was gerade beim Reinigen des Displays sehr bequem ist. Ebenfalls sind Fingerabdrücke nicht so stark zu erkennen wie zuvor, da „Glaz“ fettabweisend ist. Auch die Farbdarstellung auf dem Display hat sich nicht zum Negativen verändert.
Wie es mit dem Schutz aussieht, kann man natürlich schlecht beurteilen. Ich habe logischerweise nicht mit spitzen Gegenständen auf dem Gerät herumgekratzt, allerdings habe ich in den drei Wochen mit dem Glaz-Displayschutz keine weiteren Kratzer feststellen können und auch insgesamt fühlt sich das Display sehr beständig an.

Insgesamt finde ich eine solche Innovation sehr gut, da man auch auf dem Galaxy S6 edge trotz der abgerundeten Ecken problemlos einen Displayschutz aufbringen kann. Ebenfalls sind hier – im Gegensatz zu herkömmlichen Displayschutzfolien – keine Blasen oder ähnliches zu sehen, da der Schutz komplett unsichtbar ist.

 

Der Hersteller spricht von einem Härtegrad von 9H, was deutlich stärker ist als eine herkömmliche Panzerglas-Folie. Zudem macht man darauf aufmerksam, dass das Flüssigglas natürlich nicht wieder entfernt werden kann, allerdings raten sie zu einer Erneuerung des Schutzes nach spätestens 12 Monaten. 

Fazit

Glaz Liquid gibt es für alle iPhones ab dem iPhone 5, sowie für das iPad, die Apple Watch und Samsung Galaxy-Smartphones. 

Neben dem Flüssigglas bietet Glaz auch herkömmliche Displayschutzfolien an. 

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