Android O

Google veröffentlicht erste Developer Preview für Android O

Google hat eine erste Developer Preview für die neuste Version seines Betriebssystems, Android O, vorgestellt. 

Android Nougat ist noch längst nicht auf allen Geräten installiert, die das Update erhalten werden und da gibt es seitens Google schon Neuigkeiten, was die nächste Android-Version betrifft. Typischerweise trägt diese die Bezeichnung „Android O“, der genaue Name, immer die Bezeichnung einer Süßigkeit, ist noch nicht bekannt.

Die Developer Preview kann bereits heruntergeladen werden und soll Entwicklern helfen, ihre Apps optimal an die neue Version anzupassen. Dave Burke aus dem Google-Entwicklungsbereich hat in einem offiziellen Post mitgeteilt, dass es spätestens zur Google I/O im Mai nähere Informationen geben wird.
Aber natürlich gibt es auch jetzt schon erste Details zu kommenden Features.

Google möchte damit weitermachen, wo sie bei Nougat aufgehört haben. Dazu gehört die Limitierung des Hintergrundverbrauchs, sowohl bei den Daten als auch bei der Batterie. Es wurden einige Verbesserungen vorgenommen, sodass die Apps weniger Batterieladung und Daten verbrauchen.
Ein weiterer Punkt betrifft die Benachrichtigungen in der Notification Bar. Diese sollen in Gruppen eingeteilt werden, sodass der User einen schnelleren und leichteren Überblick über die eingehenden Benachrichtigungen erhält.
Zudem möchte man sogenannte „Autofill-Apps“ fester in das System integrieren. Diese Apps sorgen dafür, dass man bei der Anmeldung in bestimmten Diensten keine Passwörter mehr angeben braucht, da diese bereits auf dem Gerät gespeichert sind. Google möchte, dass die priorisierte Autofill-App genauso in den Einstellungen festgelegt werden kann, wie die favorisierte Tastatur.
Auch die „Picture in Picture“-Darstellung (PiP) soll verbessert werden. Hier handelt es sich im Allgemeinen darum, dass Apps nicht immer das ganze Display einnehmen, sondern auch nur einen Teilbereich bedecken können.
Weitere Verbesserungen betreffen die Schriftart und adaptive Icons, sodass diese, angepasst an das Endgerät, (unterschiedlich) dargestellt werden können.
Die Meisten der weiteren Änderungen sind vor allem für Entwickler interessant. Hierzu zählen neue Java- und Audio-APIs und eine Verbesserung bei der WebView-Darstellung.

Dave Burke schreibt, dass man die DP sowohl auf ausgewählte Nexus- und Pixel-Geräte installieren kann, aber auch die neuste Android SDK-Version im Android Studio verwenden kann.

Quelle: Android Developer

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