Roar Pro

Fetter Sound & viele Zusatz-Features: Der Creative SoundBlaster Roar Pro im Praxistest

Heute stelle ich euch den Creative SoundBlaster Roar Pro vor, der vor allem mit seinem Sound und den vielen Zusatz-Features zu überzeugen weiß. 

Die Tage werden länger, das Wetter wird besser und allgemein kommt man langsam aber sicher ins Sommer-Feeling. Damit an einem schönen Sommertag oder bei einer gemütlichen Gartenparty auch die passende Musik vorhanden ist, braucht man eine Box bzw. einen Lautsprecher. Hier gibt es zig verschiedene, meistens aber mit Abstrichen in bestimmten Bereichen. Ich habe nun mit dem Roar Pro von Creative einen Lautsprecher getestet, der ein super Gesamtpaket bietet.

Zunächst vielen Dank an Creative, die mir den SoundBlaster freundlicherweise zugeschickt haben. Hierdurch wird meine Meinung allerdings in keinster Weise beeinflusst. 

Vorwort

In meinem Umfeld kenne ich viele Leute, die bereits Produkte von Creative nutzen, beispielsweise den Roar 2 oder den iRoar (Go). Aus diesem Grund wollte auch ich mir mal einen Lautsprecher aus der Produkt-Palette ansehen und ihn in Bezug auf die Verarbeitung, den Sound, die Extra-Features und allem was dazu gehört, testen.

Lieferumfang

Der Roar Pro kommt in einem recht großen, schweren Karton. Bereits die Verpackung macht einen sehr hochwertigen Eindruck und ist voll mit Informationen rund um die Box. Sie ist größtenteils in schwarz gehalten und wird durch gelb-goldene Akzente abgerundet, die Unterseite ist weiß. Wenn man den Karton öffnet, findet man direkt einige Papiere, zu denen wir später noch einmal kommen. Auf der linken Seite sind in einem kleinen Fach diverse Kabel verstaut und rechts (oder oben, wie auch immer man den Karton öffnet) ist der eigentliche Lautsprecher untergebracht, fein säuberlich in einer Plastiktüte und in einer weiteren Schutzfolie, sodass beim Transport auch ja nichts an dem zugegeben nicht gerade günstigen Produkt passiert.
Zum Lieferumfang gehören neben der Box und allerlei Papierkram (Bedienungsanleitung, Übersicht, Rechtshinweise & Garantiekarte) das Netzteil inklusive Kabel (1,9m lang), ein microUSB-Kabel (0,7m) und ein Aux-Kabel (2m). Das Aux-Kabel hat mich persönlich sehr gefreut, da im Internet nirgends die Rede davon war. Das Netzteil beinhaltet einen UK-Plug, ein entsprechender Adapter für den europäischen und amerikanischen Raum werden aber mitgeliefert.

SB_Roar_Lieferumfang SB_Roar_Stecker

Als Zubehör kann man noch eine Ledertasche (zum Produkt) für den Lautsprecher, sowie ein passendes Mikrofon (zum Produkt) kaufen.

Glücklicherweise kann man eine Aufbewahrungs- und Transporttasche separat kaufen, allerdings hätte ich mir einen kleinen Schutzbeutel im Lieferumfang gewünscht, gerade wenn man den Preis betrachtet.

Design & Verarbeitung

SB_Roar_SeiteDie Box ist mit Abmessungen von 20 x 11,5 x 5,5 cm (L x B x H) und einem Gewicht von 1078 Gramm gewiss kein Leichtgewicht, gibt dafür beim Sound, wozu wir später näher kommen, einiges her. Insgesamt ist die Box ist schwarz gehalten, weißt an den Rändern und im Logo allerdings silber-farbene Akzente auf. Die Oberseite, sowie die ersten Zentimeter der Seiten sind mit einem Gummi überzogen, sodass sich die Box gut greifen lässt und auch auf rutschigen Flächen nicht herunterfallen kann. Auf der Seite, die im idealen Gebrauch meist nach vorne zeigt, ist der „CREATIVE“-Schriftzug zu finden. Auf der Rückseite ist nichts spannendes zu entdecken, es sei denn man interessiert sich für Warnhinweise und Zertifizierungen.

Tasten & Anschlüsse

Auf der Oberseite (je nachdem wie die Box liegt auch an der Seite) befinden sich insgesamt fünf gummierte Knöpfe. Hierüber wird die Box angeschaltet, der ROAR-Modus aktiviert um mehr Klangfülle und eine höhere Lautstärke zu erreichen, eben diese erhöht oder verringert oder der Bluetooth-Pairing-Mode aktiviert bzw. ein Telefongespräch angenommen/aufgelegt – ja, auch das ist mit der Roar Pro möglich! Links befindet sich die Auflagefläche für NFC-Geräte, wozu ich später noch näher komme. Auf der linken Seite sind außerdem drei LEDs zu finden, die den aktuellen Batteriestand der Roar Pro angeben.
Auf der Oberseite sind ebenfalls viele Anschlüsse und Knöpfe unterbracht:
Links befindet sich der Ladeanschluss, der Aux-Eingang, ein USB-Ausgang, ein microUSB-Anschluss, sowie einen Schacht für eine microSD-Karte. Auf der rechten Seite gibt es einige Buttons für die Aufnahme mit einem Mikrofon (oder auf der SD-Karte) und zudem Tasten, mit denen die Musik, wenn sie über eine microSD-Karte wiedergegeben wird, pausiert, vor- und zurückgeschaltet werden kann. Ebenfalls kann man zwischen drei verschiedenen Klangmodi wählen (Warm, Neutral, Energisch). Der „Tera Bass“-Button erhöht – wie der Name schon sagt- den Bass. Der letzte Schieberegler stellt die Audioquelle ein. Hier kann zwischen USB und Massenspeichergerät, sprich SD-Karte, gewählt werden. Über Aux und Bluetooth verbundene Geräte werden automatisch erkannt und bevorzugt behandelt.

SB_Roar_Tasten SB_Roar_Oben

Sound / Klang

Der Roar Pro ist mit 5 Treibern extrem laut und klar im Sound. Ein 2,5″-Treiber ist für ordentlich Bass verantwortlich und die Passivmembrane an den Außenseiten erhöhen den Raumklang. Zwei Subwoofer sorgen ebenfalls für einen fetten Sound. In meinem Test war die Audioqualität durchweg exzellent, egal ob über die microSD-Karte, über Aux oder über Bluetooth Musik gehört wurde. Ich habe allerdings gemerkt, dass der beste Klang erreicht wird, wenn die Box „flach“ auf dem Boden bzw. Tisch liegt. Sobald man sie hinstellt wird der Klang etwas blächernd, da ein Teil des Lautsprechers so ja verdeckt ist. Zudem lässt auch die Lautstärke nichts zu Wünschen übrig. Sie kann problemlos einen ganzen Raum mit Musik versorgen. Auch bei sehr hoher Lautstärke übersteuert die Box nicht und gibt die Töne klar wieder. Noch lauter wird es dann, wenn man zwei Roar-Boxen miteinander koppelt. Dies klappt über das MegaStereo Cable, was für 14,99€ gekauft werden kann. Wer nicht bereit ist, nochmals Geld auszugeben, kann auch einfach einen Aux-Splitter, sowie zwei Aux-Kabel für die Verbindung nehmen. Auch das klappte in meinem Test einwandfrei und erhöht die Lautstärke nochmals deutlich.
Insgesamt ist der Sound also – auch wenn ich mich keineswegs als audiophiler Nutzer beschreiben würde – sehr klar, ausgewogenen in den Mitten und sehr stark in den Tiefen und Höhen. Dies ist nicht zuletzt den verschiedenen Treibern, dem „Tera Bass“- und „Roar“-Modus und dem Vollschalengehäuse geschuldet – natürlich im positiven Sinne. Auch durch die intelligente Anordnung im Gehäuse wird ein sehr räumlicher Klang erzeugt.

SB_Roar_Vorne

Extra-Features

SB_Roar_ÜberblickDie Box weist einige Extra-Features auf. Dazu gehört beispielsweise eine integrierte PowerBank. Der Lautsprecher hat einen Akku mit einer Kapazität von 6000 mAh verbaut. Dieser versorgt normalerweise die Box an sich mit Energie. Alternativ, bzw. parallel dazu kann er aber auch als Stromversorger für mobile Geräte, wie Smartphones oder Tablets dienen. Das gelingt über das mitgelieferte microUSB-Kabel (oder jedes andere passende Kabel) und den USB-Ausgang. Dieser liefert leider nur 5V und 1A, aber gerade wenn man mit der Box Musik über Bluetooth hört und sich der Akku des Smartphones langsam dem Ende neigt eine gute Sache. Natürlich muss aber beachtet werden, dass sich dadurch die Spieldauer des Lautsprechers reduziert. Dieser wird vom Hersteller mit 10 Stunden angepriesen, auf diesen Wert komme ich nicht ganz, trotzdem noch immer ein ordentlicher Wert für die Box.
Der Akku wird übrigens über das beiliegende Netzteil aufgeladen. Falls keine Steckdose in der Nähe ist oder man das Netzteil zuhause vergessen hat, kann man sie aber auch über den microUSB-Anschluss wieder aufladen. Eine super Sache!
Wie anfangs erwähnt, ist auch die NFC-Technologie verbaut. Sobald man das Handy auf den dafür vorgesehenen Bereich legt, aktiviert sich Bluetooth und die Musik wird über die Box wiedergegeben.
Erfreulicherweise kann die Box auch als Freisprecheinrichtung fungieren. Dies gelingt über das integrierte Mikrofon. Sobald der Anruf beendet wurde, wird die Musik automatisch wieder abgespielt.
Das integrierte Mikrofon kann auch Ton aufzeichnen und speichern. Das klappt logischerweise nur bei eingstecker microSD-Karte. Die aufgenommenen Memos können sowohl am Gerät angehört werden, aber auch über die microSD-Karte auf den Computer kopiert werden. Auch Telefonate lassen sich somit mitschneiden. Eine aktive Aufnahme wird über das rot blinkende „Rec“-Symbol neben den drei LEDs symbolisiert.
Über das mitgelieferte microUSB-Kabel kann auch ein Computer oder eine PlayStation 4 angeschlossen werden. Dann soll – laut Beschreiung – der Sound über die Box erklingen. Bei mir klappte dies jedoch nicht, zumindest nicht über das microUSB-Kabel, beim Aux-Anschluss gab es keine Probleme. Dafür gibt es aber eine Computer-Software, in der man den Klang nochmals optimieren kann.

Fazit

Preis/Wo kann ich die Box kaufen?

Der Preis beläuft sich auf der offiziellen Website auf 199€, kommt dafür aber direkt mit der Ledertasche. Auf Amazon bezahlt man derzeit 155€.

Creative Roar Pro auf Amazon kaufen.

Creative Roar Pro auf der offiziellen Website kaufen.

Hier geht’s zur Creative Facebook-Seite.

…und hier zur Instagram-Page.

Alle YouTube-Gucker kommen hier auf ihre Kosten.

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