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Der Bluetooth-FM-Transmitter für den Zigarettenanzünder im Test

Heute teste ich den Bluetooth-FM-Transmitter von auvisio für den Zigarettenanzünder. Wie er sich schlägt, erfahren Sie hier. 

FM-Transmitter sind eine nette Sache. So kann man auch ohne Aux-Anschluss oder Bluetooth im Auto Musik hören. Möglich macht dies ein sogenannter FM-Transmitter. Dieser wandelt die Musik vom Smartphone in Radiowellen um, die vom herkömmlichen Auto-Radio genauso wie ein herkömmlicher Radiosender empfangen werden können.

Vor einiger Zeit habe ich bereits ein Modell getestet, was man an den Aux-Eingang des Smartphones anschließt. Dieses wird über einen integrierten Akku mit Strom versorgt.

Der FM-Transmitter von auvisio ist in dieser Hinsicht komfortabler. Die nötige Energie erhält er vom Zigarettenanzünder im Auto, in den er hineingesteckt wird. Außerdem wird er nicht über den herkömmlichen 3,5mm-Klinkenanschluss mit dem Smartphone verbunden, sondern via Bluetooth 4.0.

Lieferumfang

Der FM-Transmitter wird in einem kleinen, durchsichtigen, eingeschweißten Paket geliefert. Neben dem Produkt befindet sich noch eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen in der Verpackung.

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Design & Verarbeitung

Der Transmitter hat eine Höhe von etwa 7 cm und einen Durchmesser von 3,5 cm. Das Gewicht beträgt 28g. Insgesamt wirkt das Produkt sehr hochwertig und ist in einem leicht gummierten Mattschwarz gehalten. Die Oberseite ist geriffelt und reflektiert je nach Lichteinfall. An der Seite findet man einen kleinen Aufkleber, auf dem einige Informationen zum Gadget aufgelistet sind. Vorne ist zudem ein USB-Anschluss untergebracht, mit dem Smartphones oder ähnliche Geräte mit Strom versorgt werden können.

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Funktion

FMA9In meinem Test hat sich der FM-Transmitter sehr gut geschlagen. Direkt nachdem man ihn in den Zigarettenanzünder gesteckt hat und die Zündung gestartet hat, blinkt er blau auf. So erkennt man ihn auch im Dunkeln und muss nicht lange suchen. Die richtige Frequenz stellt man mithilfe einer separaten App ein, die es für Android und iOS kostenlos zum Download gibt. Einfach im jeweiligen Store nach „auvisio – FMX-520.BT“ suchen und App installieren. Um den Transmitter nun mit dem Smartphone koppeln zu können, muss erstgenannter aktiviert und Bluetooth am Handy angeschaltet sein. In der App sollte der Transmitter nun nach kurzer Ladezeit erscheinen und über einen Klick darauf koppeln sich beide. Über das Menü oben links, gefolgt von „Mein Radio“ kann die Frequenz eingestellt werden, auf der die Musik wiedergegeben werden soll. Von 87,5 – 108 MHz kann jede Frequenz in 0,1-Schritten angesteuert werden. Nachdem eine passende „Wellenlänge“ festgelegt wurde, muss diese ebenfalls am Autoradio eingestellt werden. Über „Meine Musik“ kann nun Musik wiedergegeben werden, natürlich ist dies auch über jede andere App, wie Spotify, Deezer oder Google Play Music möglich.

In meinem Test hat die Verbindung relativ gut funktioniert, wenn man denn wusste, worauf man achten muss. So war es bei mir nur möglich, bestehende Sender für den Moment zu überschreiben, da die Frequenz ansonsten nicht vom Autoradio akzeptiert wurde. Ebenfalls musste ich zunächst für einen Augenblick die Musik über die eigene App wiedergeben, bevor Songs von anderen Apps akzeptiert worden sind.
Ansonsten lief die Verbindung sehr gut und fast ohne Verzögerung. Ein leichtes Rauschen ist bei geringer Lautstärke hörbar, störte mich allerdings nicht besonders. Besonders praktisch finde ich die Zusatzfeatures am Transmitter selber. So kann man über einen Klick auf die große Fläche vorne die Musik pausieren oder wieder starten lassen. Und über einen kurzen Dreh des runden Elements lässt sich das vorherige Lied oder nächste Lied ansteuern. Eine weitere Besonderheit bietet der integrierte USB-Anschluss mit einer Stromstärke von 1A. So kann man, neben dem Musik hören, gleichzeitig auch USB-Geräte laden. In meinem Test klappte dies ebenfalls problemlos, Quick Charge oder ähnliches wird allerdings nicht unterstützt.

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Ein weiterer Hinweis, den ich persönlich nicht unbedingt als Nachteil sehe, den man aber durchaus beachten sollte: Der Nutzer benötigt die oben genannte App um eine Verbindung aufzubauen und eine Frequenz einzustellen. Somit ist es nicht ohne weiteres möglich, den Transmitter jemand anderem zu geben, doch dank der simplen Verbindung ist es auch kein Hexenwerk.

Fazit

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