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Amazon Echo Dot: Sprachassistentin Alexa im Praxistest

Alexa ist Amazons digitale Sprachassistentin, die im Echo und Echo Dot zum Einsatz kommt. Ich habe mir die kleinere Variante einmal genauer angesehen. Meine Erfahrungen könnt Ihr hier lesen.

„Alexa, schreibe Butter auf meine Einkaufsliste“ | „Alexa, spiele Songs von Mark Forster auf Spotify“ | „Alexa, warum ist die Banane krumm?“ | „Alexa, Schere Stein Papier!“ | „Alexa, stelle Timer auf 10 Minuten!“ | „Alexa, was ist die Wurzel aus 64?“

All diese Befehle sind Beispiele für die Kommunikation mit Alexa. Im Prinzip lässt sich die smarte Freundin mit den obigen Beispielen beschreiben: Umfangreich, intelligent, teils sinnvoll, teils sinnlos. Da Alexa jedoch viel mehr zu bieten hat und auch der Echo bzw. Echo Dot durchaus mehr kann, gibt es heute mein persönliches Fazit zum Sprachassistenten.

Dank Amazon konnte ich den Echo Dot in den vergangenen drei Wochen intensiv testen. Dafür ein herzliches Dankeschön! 

Lieferumfang

VerpackungDer Amazon Echo Dot wird in einer kleinen, blauen Verpackung geliefert. Im Inneren befindet sich das Gadget, sowie ein microUSB-Ladekabel mit einer Länge von ca. 1,5m und ein entsprechender Adapter (Netzteil) für die Steckdose. Zudem gibt es eine Anleitung für die erste Einrichtung, eine Karte mit ersten Kommandos zum Ausprobieren, sowie die obligatorischen Garantiehinweise.
Der Dot wird durch diverse Folien an den Seiten, sowie oben und unten gegen Kratzer geschützt.

Lieferumfang

Design & Verarbeitung

Den Amazon Echo Dot gibt es in zwei Farben, weiß & schwarz. Ich habe die weiße Version für den Test erhalten. Leider ist hier allerdings trotzdem das Ladekabel schwarz, eine Lösung passend zum Design des Dots hätte ich optisch ansprechender gefunden.
Der Echo Dot hat einen Durchmesser von 8,4 cm und ist 3,2 cm hoch bei einem Gewicht von 162g.
Die Oberseite des Gadgets ist in schwarz gehalten und ist mit 4 Knöpfen (Aktion, Leister, Stumm, Lauter) mit weißer Aufschrift geschmückt. Die Seite ist in weißem Klavierlack gehalten. Vorne sieht man den „amazon“-Schriftzug, auf der Rückseite sind Aux- und microUSB-Anschluss untergebracht. Die Unterseite ist gummiert, sodass der Echo Dot stets einen festen Stand hat. Auf der Ober- und Unterseite sind kleine Einkerbungen, die für das 360°-Mikro und den Lautsprecher nötig sind.

Anschlüsse

Einrichtung

Die Einrichtung funktioniert mittels der Alexa-App, die aus dem Google Play Store bzw. Apple App Store heruntergeladen werden muss. Nachdem diese installiert wurde, muss das Produkt logischerweise zunächst mit dem Strom verbunden werden. In der Alexa-App muss nun eine Verbindung mit einem Amazon-Konto und anschließend mit dem Echo (Dot) hergestellt werden. Letzteres funktioniert über das heimische WLAN, eine genaue Beschreibung wird auf dem Display angezeigt. Auch Alexa hilft dabei.

oben

Funktionsweise

Die Funktionsweise von Amazon Echo lässt sich eigentlich relativ simpel zusammenfassen: Man kann mit Alexa, der Sprachassistenten von Amazon, die im Gerät zum Tragen kommt, reden. Um sich Gehör zu verschaffen genügt ein simples „Alexa“ und schon hört die smarte Helferin zu. Ein aktives Zuhören wird durch den blinkenden Rand symbolisiert. Fun-Fact: Die Richtung, aus der die Stimme kommt, wird in einer helleren Farbe dargestellt. Dabei sind die Einsatzgebiete, wie man unten sehen kann, sehr vielfältig. Besonders gut ist die Reichweite: Auch über mehrere Meter hinweg und auch wenn ich mich in einem anderen Raum mit offener Tür befunden habe, wurde meine Stimmte stets erkannt und meine Aktionen richtig ausgeführt.

Einsatzgebiete

Alexa soll quasi wie ein Mensch agieren und dementsprechend vielfältig sind auch die Einsatzgebiete von Alexa. Im Prinzip lässt sich ein ganzer Tag mit der Assistentin durchspielen (den Fakt, dass das Gadget ja nicht in jedem Raum verfügbar ist, lassen wir mal außen vor):

  • Direkt am Morgen werde ich von Alexa aus dem Schlaf geholt. Den entsprechenden Wecker habe ich bereits am Vorabend gestellt.
  • Mit einem freundlichen „Alexa, Guten Morgen“ wird man auch von seiner neuen Freundin begrüßt, die einem gleich einen netten Fakt zum jeweiligen Tag spendiert, beispielsweise ein Jahrestag oder ähnliches.
  • Wenn Alexa mit Smart Home-Produkten, wie denen von Philips Hue, verbunden ist, kann man auch direkt das Licht einschalten oder bestimmte Steckdosen ansteuern.
  • Im Anschluss daran geht es Duschen, auch hier kann Alexa helfen. Sofern sie mit Spotify oder ähnlichem verbunden ist, kann man über „Alexa, spiele TITEL von INTERPRET von Spotify“ Musik abspielen. Auch das Auswählen einzelner Playlists ist möglich.
  • Beim Anziehen hilft mir Alexa mit dem Wetterbericht. „Alexa, wie wird das Wetter heute in STADT?“ und schon weiß man, ob man eher zu Schal und Mütze oder T-Shirt und Shorts greifen sollte.
  • Auch beim Frühstücken kann man sich das Leben mit seiner neuen Freundin erleichtern, sogar in vielfältiger Weise. Beim Griff in den Kühlschrank fällt auf, dass der Aufschnitt zuneige geht: „Alexa, schreibe Aufschnitt auf meine Einkaufsliste“. Außerdem realisiert man, dass man ja nach der Arbeit/Uni/Schule noch einem Freund helfen soll: „Alexa, speichere XY auf meiner ToDo-Liste“. Aber nun geht es an das Eier kochen: „Alexa, stelle Timer auf XY Minuten“. Damit man auch direkt gebildet in den Tag startet, kann man sich mit „Alexa, was sind die Nachrichten?“ die neusten Nachrichten anhören (Hierfür ist möglicherweise ein Skill notwendig, näheres dazu im entsprechenden Abschnitt).
  • Noch schnell das Verkehrsaufkommen abchecken („Alexa, wie ist der Verkehr auf meinem Arbeitsweg?“), das Licht ausstellen, die Termine für den Tag abfragen („Alexa, was sind meine heutigen Termine?“) und schon kann man seine Alexa für die nächsten Stunden verlassen.
  • Nach der Arbeit möchte man direkt einkaufen, also kann man sich die zuvor erstelle Einkaufsliste auch direkt mithilfe der Alexa-App anzeigen lassen.
  • Zuhause angekommen kann man sich mit „Alexa, was sind die Öffnungszeiten von XY“ sagen lassen, ob sich ein Restaurantbesuch noch lohnt.
  • Beim Surfen habe ich dann einige interessante Sachen auf Amazon entdeckt. Auch die Bestellung über die Sprachsteuerung war möglich.
  • Den Abend kann man mit einem Witz von Alexa („Erzähle mir einen Witz“) oder einem kleinen Spiel („Alexa, Schere Stein Papier“) ausklingen lassen, ehe man sich erneut den Wecker stellt und alles von vorne losgeht.

Dies waren lediglich einige Beispiele von den schier unendlichen Möglichkeiten, die Alexa bietet. Ich persönlich habe sie im Tag als sehr nützlich empfunden, gerade wenn man sie mit Spotify, Kalender & Co. koppelt und seine Stadt und seine Adresse für das Wetter und den Verkehr eingibt.
Musik kann entweder direkt über den Echo Dot abgespielt werden oder man verbindet das Gadget wahlweise über AUX oder über Bluetooth mit einer Box. In dem Fall wird der gesamte Inhalt auf diese übertragen. Hierzu noch ein kleiner Hinweis: Oft wird der Echo Dot-Lautsprecher ziemlich schlecht geredet, ich für meinen Teil war allerdings ziemlich überrascht. Zwar kann er keinen Raum mit Musik fluten, für halblaute Musik am Schreibtisch oder im Bad reicht er aber allemal.

Alexa-App

Die ganzen Informationen und die Kopplung mit den jeweiligen Diensten und Anbietern wird mithilfe der Alexa-App ermöglicht. Auf der Startseite sieht man seine letzten Anfragen und über die drei vertikalen Striche oben links lässt sich das Menü öffnen. Hier kann man einige Einstellungen vornehmen, sich seine Listen, Notizen und Wecker anzeigen lassen, sowie die Kopplung mit Smart Home-Geräten vornehmen oder Skills hinzufügen. Über „Einstellungen“ wird der Echo Dot personalisiert (Adresse, Lieblingsmannschaft, Lieblingsmusik, Kopplung zu Spotify, TuneIn & Co.).

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Skills

Mit den sogenannten Skills kann der Funktionsumfang von Alexa um ein Vielfaches erweitert werden. Hierbei handelt es sich um kleine Apps, die man über den Alexa-Store herunterladen kann. Ich finde die Skills besonders praktisch, da so theoretisch jedes Unternehmen seine Dienste auch auf dem Echo (Dot) verfügbar machen kann. Ich persönlich habe so nachträglich eine Fernsehzeitschrift, Lieferdienste, Lexikon und die DHL-Sendungsverfolgung heruntergeladen. Auch Spiele lassen sich so nachträglich hinzufügen.

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Fazit

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