IPv6

Was ist der Unterschied zwischen IPv4 & IPv6?

In diesem Beitrag erfahren Sie, worin der Unterschied zwischen IPv4 & IPv6 besteht. 

Man hört immer häufiger von den beiden Schlagworten „IPv4“ und „IPv6“, allerdings weiß kaum jemand den genauen Unterschied beider Protokolle.
Da die technischen Hintergründe für die meisten Nutzer eher uninteressant sein dürften, wollen wir uns auf die Grundunterschiede beschränken.

Aber erst einmal muss geklärt werden, wozu IP-Adressen da sind. Jedes Gerät, was mit dem Internet kommuniziert, besitzt eine IP-Adresse. Mit dieser kann das Gerät angesteuert werden, es ist mit der Anschrift einer Person zu vergleichen.

IPv4-Adressen bestehen aus 32-Bit und maximal 12 Zeichen, die in vier Blöcke aufgeteilt sind, beispielsweise so:

192.168.187.207

Logischerweise ist die Anzahl dieser Adressen beschränkt, da irgendwann alle Adressen vergeben wurden. Um genau zu sein gibt es etwa 4,3 Milliarden verschiedene Möglichkeiten.
Diese Zahl erscheint sehr groß, bei den Mengen an Geräten die heutzutage weltweit allerdings im Internet existieren relativiert sich dieser Wert allerdings.

Aus diesem Grund hat man IPv6 geschaffen. Diese sind 128 Bit lang und in 8 Abschnitte mit je 4 Zeichen unterteilt. Anders als bei IPv4 sind hier auch Buchstaben erlaubt. Ein Beispiel:

2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344

Wie man sieht, ist die Anzahl verschiedener Kombinationen bei dieser Schreibweise schon deutlich höher, nämlich 340 Sextillionen. Um ein Gefühl für diese Zahl zu bekommen ist sie hier ausgeschrieben:

340.000.000.000.000. 000.000.000.000.000.000.000.000

So, das ist also der grobe Unterschied zwischen IPv4 und IPv6. Letzteres ist immer mehr im Kommen, da bei dem alten Standard langsam die Adressen ausgehen.

Bei weiteren Fragen zum Thema würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen!904

Kommentar verfassen