Testberichte

Hinter den Kulissen: Testberichte auf IT-Antwort.de

In diesem Beitrag nehme ich euch mit hinter die Kulissen von IT-Antwort.de und erläutere die übliche Vorgehensweise bei Testberichten. 

Bereits vor einigen Wochen habe ich einen „Hinter den Kulissen“-Beitrag veröffentlicht und euch grob erklärt, wie ein Beitrag auf meinem Blog zustande kommt.
Da der Bericht sehr gut bei euch angekommen ist, möchte ich heute mal den typischen Verlauf eines Testberichts erläutern. Viel Spaß!

Los geht es natürlich mit dem Produkt, was getestet werden soll. Dieses besitze ich entweder selber oder ich bekomme es von einem Unternehmen zugeschickt, meist darf ich diese Produkte im Anschluss als Gegenleistung behalten. Der entsprechende Beitrag wird in den Redaktionsplan eingetragen und falls es sich um eine Kooperation handelt, wird die Veröffentlichung mit dem jeweiligen Ansprechpartner im Unternehmen abgesprochen.

Nun beginnt die Arbeit an dem eigentlichen Beitrag. Zunächst mache ich passende Bilder vom Produkt, was getestet werden soll. Gerne gehe ich hierfür in die Natur und mache die Bilder im Freien, was einige Vorteile mit sich bringt: So ist die Atmosphäre eine schönere als ein langweiliger Schreibtisch im Hintergrund und ebenfalls ist das Licht um Längen besser als die künstliche Alternative.
Nachdem die Fotos gemacht wurden, werden diese bearbeitet und eventuell angepasst. Zudem muss ein entsprechendes Beitragsbild erstellt werden. Neuerdings nutze ich hierfür eine einheitliche Vorlage, auf der das Produkt links zu sehen ist und rechts der Name Platz findet. Oben rechts ist außerdem noch mein Logo untergebracht.
Nun geht es aber endgültig an den eigentlichen Testbericht. Dieser benötigt logischerweise zunächst einen Namen, der das Produkt schon grob beschreibt und das Interesse der Leser weckt. Natürlich darf auch die Bezeichnung des Testgeräts nicht fehlen. Ist der Beitragstitel also erstellt, wird die URL, also der Link, der zum Beitrag führt, angepasst und auf ein Minimum reduziert.
Als nächsten Schritt bekommt der Beitrag einen Einleitungssatz und einen kurzen Aufhänger, der an das jeweilige Produkt gekoppelt ist.
Nun kommen die einzelnen Abschnitte des „Hauptteils“, wenn man ihn denn so nennen kann. Meist nutze ich hier verschiedene Kategorien, die in jedem Testbericht zu finden sind und so eine objektive Bewertung, die gerade für das Abschlussfazit wichtig ist, zulassen. Zu diesen Kategorien zählen: Lieferumfang, Design & Verarbeitung, Funktionen/Lautstärke/Klang/Einsatzgebiete (dieser Punkt ist tatsächlich abhängig von dem getesteten Produkt) und Fazit.
Im Fazit nutze ich eine Punktetabelle, die die einzelnen Kategorien aufgreift und zusätzlich das Preis-/Leistungs-Verhältnis vereint. In jeder Kategorie kann das Produkt bis zu 10 Punkte erhalten, sodass sich ein entsprechendes Gesamtfazit ergibt.
Damit die Leser nun auch direkt die Möglichkeit haben, sich näher zu dem Produkt zu informieren, setze ich am Ende enstprechende Links zum Shop (beispielsweise Amazon) und zu weiteren Websiten und Social Media-Kanälen der Hersteller.
Nun wird der Veröffentlichkeitszeitpunkt festgelegt, die Bilder hinzugefügt und die Suchmaschinenoptimierung startet. Hier wird darauf geachtet, dass der Beitrag bei bestimmten Suchbegriffen bei Google möglichst hoch gerankt, also angezeigt, wird.
Ist auch das erledigt, wird der Bericht zum Unternehmen gesendet, damit dieser den Testbericht absegnen kann. Da die meisten Unternehmen jedoch gerade die Unabhängigkeit und Objektivität von uns Bloggern schätzen, geschieht dies im Regelfall nicht, sondern ich informiere den Ansprechpartner nur nach Veröffentlichung des Testberichts.

Wer denkt, dass der Testbericht nun fertig ist, liegt falsch. Jetzt muss noch die entsprechende Benachrichtigung für meine App „scharf“ gestellt werden und außerdem muss ausgewählt werden, auf welchen Social-Media-Kanälen der Beitrag gestreut werden soll.
Ist der fertige Testbericht dann endgültig veröffentlicht, teile ich diesen nicht selten in passende Communities in diversen sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Google+.

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