Galaxy S8

Samsung Galaxy S8: Mein erster Eindruck zum High-End-Flaggschiff

In diesem Beitrag soll es um meinen ersten Eindruck beim Samsung Galaxy S8 gehen. Viel Spaß beim Lesen. 

Das Galaxy S8 von Samsung ist nun schon seit gut sechs Monaten auf dem Markt, vor sieben Monaten wurde es der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Lange wartete man nicht mehr so gespannt auf die Vorstellung eines neuen Smartphones, schließlich war das S8 das erste Smartphone der Südkoreaner seit dem großen Flop mit dem Galaxy Note 7.
Nach der Präsentation war der Jubel groß. Das Gerät wurde in den Himmel gelobt und inoffiziell zum besten Smartphone aller Zeiten gekürt.
Doch sind dieses Lobeshymnen gerechtfertigt? Ist es sein Geld wirklich wert? All das klären wir in meinem zweiteiligen Test des Galaxy S8. Heute geht es zunächst mit meinem ersten Eindruck los, der Langzeittest folgt in einigen Wochen.

Zunächst einmal vielen Dank an notebooksbilliger.de  für die Bereitstellung des Testprodukts mit einer anschließenden Kaufoption! 

smartphone von notebooksbilliger.de

Lieferumfang

Das Smartphone kommt in einem schwarzen, länglichen Karton daher. Vorne ist in blau ein glänzender „S8“-Schriftzug zu finden. Die eigentliche Verpackung kann aus der Umverpackung herausgeschoben werden. An der Seite ist nun eine Lasche, mit der das Paket geöffnet werden kann.
Das erste was man sieht, ist das Smartphone. Dieses ist dank mehrerer Schutzfolien und Hüllen von allen Seiten bestens geschützt. Darunter befindet sich ein kleines Etui mit allerhand Papierkram (QuickStartGuide, Garantiekarte, Regional-SIM-Lock-Info), sowie dem SIM-Öffnungstool an der Unterseite.
Natürlich sind auch das obligatorische Ladegerät und Ladekabel mit an Bord. Dieses ist erfreulicherweise erstmals in der Farbe des Gerätes selber gehalten, bislang hat Samsung hier in jedem Fall weißes Zubehör geliefert. Daneben gibt es allerdings auch zwei Gadgets, die man so nicht in jedem Smartphone-Lieferumfang vorfindet und somit auch nicht unbedingt erwartet hat. Es geht um einen microUSB-zu-USB-C-Adapter, sodass man alte microUSB-Kabel weiterhin nutzen kann um das Smartphone aufzuladen. Weiterhin wird auch ein USB-C-zu-USB-A-Adapter mitgeliefert, sodass man an das Galaxy S8 reguläre USB-Sticks anschließen kann. An dieser Stelle ein großes Lob an Samsung, im Handel kosten beide Gadgets zusammen schnell mal 10-20€.

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Wenn wir schon bei Außergewöhnlichem im Lieferumfang sind, dürfen auch die Kopfhörer nicht fehlen. „Was soll an mitgelieferten Kopfhörern denn besonders sein? Die sind doch meistens keine 5€ wert!“, dürften jetzt sicherlich viele denken. Ja, bei 99% der Smartphones ist das auch der Fall, doch Samsung hat sich mit AKG einen echten Audio-Profi ins Boot geholt, sodass bei jedem S8-Modell In-Ear-Kopfhörer von AKG mitgeliefert werden, Einzelpreis bis zu 99€. Auch hierfür gibt es im ausführlichen Testbericht, in dem ich näher auf die Kopfhörer eingehen werde, einige Pluspunkte.

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Sieh dir gerne auf YouTube mein Unboxing-Video zum Galaxy S8 an:

Design & Verarbeitung

Lassen wir das Zubehör aber nun mal Zubehör sein und kümmern wir uns um die wirklich wichtigen Dinge, die sich in der Verpackung finden lassen: Das Smartphone.
Was soll ich sagen? Schon beim ersten Anfassen merkt man, dass das Smartphone eines der besten Modelle auf dem Markt ist. Das Gerät ist vorne und hinten aus Glas, es wirkt wie aus einem Guss. Es ist komplett in schwarz gehalten und lässt sich dank der Rundungen sehr gut anfassen. Trotzdem ist es ungewohnt, da es deutlicher länger und schmaler als vergleichbare Geräte daherkommt.
Eine der größten Neuerungen ist ohne Frage die Front, die nun fast nur noch aus Display besteht. Auf einen physischen Home-Button wurde verzichtet und auch der obligatorische Samsung-Schriftzug oben musste weichen. Stattdessen sind unten und oben nur einige Millimeter Display-frei. Oben finden wir die typischen Sensoren, die Hörmuschel und auch einen Iris-Scanner, auf den ich später noch eingehen werde.
Auf der Rückseite ist der dezente Samsung-Schriftzug untergebracht, im oberen Drittel sind zudem Kamera, Blitz und – aufgepasst – der Fingerabdruckscanner zu finden. Auf den ersten Blick scheint dieser Platz sehr destruktiv, warum er aber dennoch Sinn macht, lest ihr im Langzeitreview.
USB-C-Ladeanschluss, Kopfhöreranschluss – auf den glücklicherweise nicht verzichtet wurde – und Lautsprecher sind unten untergebracht, oben lassen sich SIM- und microSD-Karte einsetzen.
Auf der rechten Seite ist der Power-Knopf, links die Lautstärke-Wippe und der umstrittene Bixby-Button.

S8_Unten S8_Seite

Das erste Einrichten

Schon beim ersten Start macht das große Infinity-Display richtig Spaß. Es ist extrem groß und sehr scharf.
Beim ersten Einrichten unterscheidet sich das S8 kaum von anderen Smartphones: Zunächst kann ein WLAN hinzugefügt werden, ehe man sich im Google-Konto anmeldet, möglicherweise ein Samsung-Konto erstellt und einen Fingerabdruck einscannt. Natürlich müssen auch AGBs und Nutzungsrichtlinien bestätigt werden.
Neben dem Einrichten eines Fingerabdrucks kann man allerdings auch den Iris-Scanner nutzen. Auch hier funktioniert die Einrichtung kinderleicht und wird mit den passenden Aufforderungen auf dem Bildschirm begleitet. Insgesamt bin ich von dieser Entsperr-Option sehr überrascht, in den ersten Nutzungstagen funktionierte die Erkennung extrem schnell und zuverlässig – sofern es hell war.
Nun kann man auch schon anfangen, alle Einstellungen nach Belieben zu ändern und Apps zu installieren. Hatte man im Vorfeld schon ein Samsung-Smartphone, wie in meinem Fall, kann man Apps, Einstellungen, Bilder & Co. auch direkt mit der Samsung-Cloud synchronisieren – sehr praktisch, wie ich finde.

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Erste Eindrücke

Wie einige vielleicht wissen, habe ich vor dem Galaxy S8 ein Galaxy S6 edge genutzt, mit dem System war ich also schon bestens vertraut, weshalb es hier kaum Überraschungen und Wow-Momente gab. Dieses Wow-Momente kamen dann allerdings bei der Hardware. Die Kamera des S8 soll eines der Kaufkriterien sein, aus diesem Grund wollte ich sie direkt testen. Sie hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Sie ist extrem schnell, hat einen super Autofokus und auch Videos sehen sehr gut aus. Beispielbilder und -videos folgen im Langzeittest.
Zum Bildschirm muss man nicht viel sagen. Er ist zugegeben ungewohnt aufgrund der veränderten Maße und dem Verhältnis von 18,5:9, mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und ab dann macht er einfach nur noch Spaß.
Apropos ungewohnt: Auch der Fingerabdruckscanner ist an seiner Stelle durchaus gewöhnungsbedürftig. In den ersten Tagen war es eine echte Qual, aber mittlerweile finde ich die Position sogar sehr praktisch, da man auf der Front so mehr Platz zur Verfügung hat und der Zeigefinger bei der Nutzung des Geräts sowieso immer auf der Rückseite „liegt“.
Auf den Akku kann ich natürlich erst im Langzeittest ausführlich eingehen, auf den ersten Blick hält er allerdings einen Tag durch, auch wenn die Screen-On-Time nicht Flaggschiff-würdig ist.

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So, das war mein erster Eindruck zum Samsung Galaxy S8. 

Freut euch auf den Langzeittest in wenigen Wochen!

Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank an notebooksbilliger.de für die Bereitstellung des Testprodukts!

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