High-End-Smartphone mit großen Neuerungen? Das iPhone X von Apple im Praxistest!

In den letzten Wochen hatte ich die Gelegenheit, mir das iPhone X genauer anzusehen. Viel Spaß mit dem Testbericht!

Während Apple in den letzten Jahren vor allem aufgrund der wenigen Neuerungen und des immer gleichbleibenden Designs kritisiert wurde, haben sich die Amerikaner beim neuen Vorzeigemodell iPhone X ordentlich ins Zeug gelegt und einige Neuheiten präsentiert. Wie sich das High-End-Flaggschiff im täglichen Einsatz schlägt, zeige ich euch jetzt.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an notebooksbilliger.de, die mir das iPhone X in den letzten 4-5 Wochen zum Testen zur Verfügung gestellt haben! 

smartphone von notebooksbilliger.de

Lieferumfang

Die typische Verpackung mit dem lebensgroßen iPhone auf der Vorderseite enthält den gleichen Inhalt wie andere iPhone-Modelle auch: Unter dem Smartphone befindet sich die Tasche mit Anleitungen, Garantiekarten und den obligatorischen iPhone-Aufklebern. Darunter sind die Kopfhörer, sowie das Netzteil untergebracht. Erstere kommen erfreulicherweise wieder mitsamt dem Lightning-auf-3,5mm-Klinken-Adapter, sodass auch andere Kopfhörer mit dem iPhone problemlos genutzt werden können. Unterhalb dieser ist das Lade- und Datenkabel zu finden. Das gesamte Zubehör ist – trotz der Space-grauen Version – in weiß gehalten.

Design & Verarbeitung

Beim Aussehen kann das iPhone X in Space-Grau meiner Meinung nach auf ganzer Linie punkten. Die Vorderseite wird mit Ausnahme der dünnen Bildschirmränder und der Notch vollständig vom Bildschirm eingenommen, was extrem modern und gut aussieht. Notch – für einige von euch dürfte dieser Ausdruck einem Fremdwort gleichkommen. Bei der sogenannten Notch handelt es sich um die Einkerbung im oberen Bildschirmrand, in der die Hörmuschel, die Frontkamera, der Scanner für Face ID und weitere Sensoren untergebracht sind. Im iPhone X kommt sie erstmals zum Einsatz, mittlerweile wurde die Notch aber von vielen weiteren Herstellern abgekupfert. Kaum ein Merkmal löst momentan größere Diskussion im Smartphone-Segment aus, denn die Meinungen zu ihr sind sehr geteilt. Ich persönlich finde die Notch eher fortschrittlich und schick, besonders da so mehr Fläche für das Display genutzt werden kann. Und der Kopier-Aspekt? Ist ja nicht das erste Mal, dass Hersteller A etwas von Hersteller B übernimmt, ansonsten würde es schließlich auch kaum Neuerungen und technischen Fortschritt geben.

Aber kommen wir zurück zum Design: Auf der rechten Seite ist der Power-Knopf untergebracht, der deutlich größer geworden ist im Vergleich zum iPhone 7. Auf der linken Seite sind Lautstärkewippe und der Mute-Button zum Stummschalten zu finden. Auf der Unterseite ist mittig der Lightning-Anschluss platziert, eingeschlossen von zwei Lautsprechern rechts und links.
Die Rückseite hält eine weitere Besonderheit parat. Eine Dual-Kamera war zwar bereits beim iPhone 7 Plus zu finden, dieses Mal ist sie jedoch erstmals untereinander in der linken oberen Ecke untergebracht, dazwischen ist der Blitz platziert. Kritikpunkt an der Lage: Leider ragt auch dieses Mal die Kameraeinheit sehr sichtbar um einige Millimeter aus dem Gehäuse heraus, sodass das Smartphone nie gerade „auf dem Rücken“ liegen kann ohne zu Kippeln.
Ansonsten ist das Gerät vollständig aus Glas mit abgerundeten Ecken gefertigt, was den hochwertigen Eindruck nochmals bestätigt.

Das erste Einrichten

Wer schon mal ein Smartphone eingerichtet hat, wird auch bei diesem Modell keine Schwierigkeiten bekommen. Anschalten, Sprache wählen, einige Einstellungen tätigen, WLAN hinzufügen und schon kann es losgehen. Natürlich darf auch das Akzeptieren verschiedener Lizenzbestimmungen nicht fehlen. Erstmals kann auch direkt beim Start Apples neues Feature „Face ID“ eingerichtet werden, mehr dazu später.
Wem das alles zu lästig ist, kann auch ganz bequem die Daten seines alten iPhones kopieren.
Etwas nervig, aber man ist es von Apple mittlerweile gewohnt, ist der Zwang, eine SIM-Karte zur Aktivierung einzustecken. Im Nachhinein kann sie wieder entfernt werden.

Display

Das Display ist 5,8 Zoll groß und löst – erstmals bei einem iPhone – mit 2.436 x 1.125 Pixeln auf. Es ist wie gewohnt extrem scharf und alle Inhalte sind sehr gut zu erkennen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Apple den Umstieg von IPS-Displays auf OLED-Panels gewagt hat. Was soll ich sagen? Es war die richtige Umstellung! Genauso wie das Einbringen der Notch, wie bereits angemerkt, finde ich dieses Designhighlight sehr gelungen und keineswegs nervig oder störend.

Software

Bei der Software gibt es einige Neuerungen, die dem Wegfall des Home-Buttons geschuldet sind. So hat man sich ein neues Bedienkonzept überlegt, das den fehlenden Button kompensieren soll. So kann das Smartphone nun über ein einfaches Tippen auf den Bildschirm aufgeweckt werden und mittels Face ID – eine weitere Konsequenz aus dem Button-Wegfall, da einhergehend damit auch der Fingerabdrucksensor keinen Platz mehr hat – entsperrt werden, doch mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Die Kommandozentrale, in der sich Schnelleinstellungen und Shortcuts wiederfinden, ist weiterhin mit einem Wisch von oben nach unten zu erreichen. Das Öffnen einer App hat sich ebenfalls nicht verändert, spannend wird es aber beim Schließen, denn schließlich fehlt hier der bislang obligatorische Home-Button. Stattdessen schließt ihr eine App nun, indem ihr die schwarze Leiste, die mittig unten zu erahnen ist, nach oben zieht. Dabei verkleinert sich die App mit einer netten Animation und schließt sich letztendlich komplett. Und wie ihr alle offenen Anwendungen öffnen könnt? Auch von unten nach oben Wischen, allerdings mittig „anhalten“ und kurz warten – schon erscheinen links alle Apps.

Face ID

Wie eben bereits angekündigt, musste der Fingerabdruckscanner – genannt „Touch ID“ – dem größeren Display weichen, sodass Apple bei dem iPhone X neuerdings auf einen anderen Entsperrmechanismus setzt: „Face ID“. Hierbei handelt es sich um eine dreidimensionale Gesichtserkennung, die das Gesicht zunächst scannt und mit all seinen Falten und Facetten speichert. In meinem Test funktionierte die Erkennung stets zuverlässig, auch bei verändertem Winkel war das Entsperren kein Problem. Nervig: Das Smartphone entsperrt sich nicht direkt, hierfür ist immer noch ein Wisch über den Bildschirm von Nöten. Dafür jedoch geht das Smartphone direkt an, sobald ein Gesicht vor dem Gerät registriert wurde.

Kamera

Die Dual-Kamera macht seinem Namen alle Ehre. Die Fotos sind in den Farben ausgewogen, detailgetreu und realitätsnah. Auch beim Zoomen sind Details weiterhin gut zu erkennen. Damit nicht nur Schnappschüsse echte Highlights werden, stehen verschiedene Modi zur Auswahl, dazu gehört ein Zeitraffer- und Zeitlupe-Modus, sowie eine Panoramafunktion. Auch die typische Live-Funktion ist mit an Bord.
Darüber hinaus macht die Frontkamera bei anständigen Lichtverhältnissen super Selfies, die Ergebnisse können sich echt sehen lassen und stellen die Frontkameras der Konkurrenz ganz klar in den Schatten.
Die 4K-Videos lassen ebenfalls keine Wünsche offen, wobei ich 4K-Kameras bei Smartphones noch immer nicht sehr sinnig finde.

Akku

Auch beim Akku gibt es wenig auszusetzen. Als Hardcore-User komme ich problemlos durch den Tag, als normaler Nutzer sitzen auch schon mal bis zu zwei Tage Akkulaufzeit drin. Besonders zufrieden war ich mit dem Verbrauch im Standby-Modus, hier hat sich der Akku kaum entladen. Und wenn er dann doch mal leer ist, kann er in Windeseile wieder aufgeladen werden, mittlerweile glücklicherweise ja auch per drahtlosem Laden.

Fazit

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