[1/3] innogy SmartHome: So schlägt sich das Sicherheitspaket und das Heizkörperthermostat

In den vergangenen Wochen habe ich mir verschiedene SmartHome-Produkte von innogy genauer angesehen. Meine Erfahrungen lest ihr hier. 

Wer mich und meine Berichte schon länger verfolgt, weiß, dass ich spätestens seit dem Kauf einer Amazon Alexa ein großes Faible für dem SmartHome-Sektor habe. Größtenteils ging es hierbei bislang um smarte Glühbirnen, LED-Leisten & Steckdosen, heute widmen wir uns mal einem größeren Aspekt der Materie. Innogy – der Hersteller, der sich vor allem auf Energie spezialisiert hat – vertreibt seit einigen Jahren eine eigene smarte Produktpalette, die das eigene Zuhause intelligent machen. Hierbei hat man sich allerdings nicht auf die oben angesprochenen Produkte spezialisiert, stattdessen bietet man Gadgets an, die weitaus mehr können und bei Häusern, die vielleicht schon etwas älter sind und diese Features nicht von „Geburt“ an besitzen, nachgerüstet werden können.
In meinem Fall hat mir der Hersteller ein Heizungsthermostat, sowie ein Sicherheitspaket, bestehend aus einer SmartHome-Zentrale, einem Bewegungsmelder für den Innenbereich, einen Tür- und Fenstersensor, einem Wandsender und einem Rauchmelder zugeschickt. Wie sich die Produkte schlagen und ob sie für den dauerhaften Einsatz geeignet sind, erfahrt ihr jetzt.
Aufgrund der Komplexität des Themas habe ich mich dazu entschieden, den Bericht in drei Teile aufzusplitten, sodass der zweite Teil übermorgen online gehen wird!

Zunächst einmal ein großes Dankeschön an den Hersteller, der mich freundlicherweise mit den genannten Produkte ausgestattet hat. 

Die SmartHome-Zentrale

Das Herzstück vom innogy-Ökosystem ist die SmartHome-Zentrale, ohne die die weiteren Geräte nicht genutzt werden können. Sie kommt in einem schicken Karton daher, in dem sich, neben dem Produkt, ein Stromkabel, ein Netzwerk-Kabel (LAN), ein miniUSB-Kabel, sowie eine Wandhalterung samt Schrauben befinden.

In der Anleitung erfahrt ihr, wie ihr die Zentrale zu bedienen habt. Logischerweise muss sie zunächst mit dem Strom verbunden werden. Die erste Ernüchterung gab es bei der Feststellung, dass die Zentrale nur über ein LAN-Kabel, nicht aber über das eigene WLAN-Netz betrieben werden kann. Dieser Aspekt ist so in der Beschreibung im Online-Shop nicht ersichtlich – Schade!
Für meinen Test habe ich sie also im Flur neben dem WLAN-Router platziert, wer sie gerne in einem bestimmten Zimmer unterbringen möchte, muss auf einen externen WLAN-Repeater mit integriertem LAN-Anschluss, den es mittlerweile schon für kleines Geld gibt, zurückgreifen.
Nach der Verbindung mit dem Internet werden zunächst Updates heruntergeladen, ehe ein achtstelliger Code im kleinen Display zu sehen ist, der zusammen mit der Seriennummer der Zentrale in die innogy-App eingeeben werden muss.

Nachdem das geschehen ist, wird das „SmartHome-Herz“ nicht mehr aktiv benötigt, es stellt lediglich eine Brücke zwischen den einzelnen Gadgets und dem Internet dar. Ganz unnötig ist sie dennoch nicht, sodass auf dem Display stets die Uhrzeit und das Datum eingeblendet werden. Auch bei möglichen Fehlern, werdet ihr über das Display mit dem entsprechenden Fehlercode versorgt, sodass ihr diesen im Internet eingeben und somit euren Fehler finden könnt.

SmartHome-Zentrale im Shop kaufen.

Die App

SmartHome wäre nicht intelligent, wenn die Steuerung nicht über eine App funktionieren würde. Der Hersteller bietet dafür die „innogy SmartHome“-App an, die kostenlos über den Google Play Store und den Apple App Store heruntergeladen werden kann. Nach dem Download muss man sich zunächst registrieren und ein Kundenkonto anlegen. Die Registrierung an sich verlief problemlos, Schwierigkeiten gab es jedoch beim Bestätigen der E-Mail-Adresse, da die Bestätigungsmail auch nach einigen Stunde nicht ankam. Auch der Kunden-Support konnte mir bei dem Problem leider nur sehr inkompetent weiterhelfen, sodass ich bis zum nächsten Tag warten musste, ehe die Mail – nach mehreren erneuten Registrierungsversuchen – dann endlich ankam.
Ich möchte hier aber nochmal darauf hinweisen, dass der Kundensupport, der erfreulicherweise dank 0800-Nummer kostenfrei ist, mir in allen anderen Situationen schnell und kompetent helfen konnte.
Nachdem das Kunden-Konto erstellt wurde, muss die App mit der Zentrale gekoppelt werden und schon kann das intelligente Zuhause vernetzt werden. Dazu müssen lediglich die einzelnen Geräte in Betrieb genommen werden und nach kurzer Zeit verbinden sich diese automatisch mit der Zentrale, sodass sie in der App auftauchen und man sie dort dem eigenen Zuhause hinzufügen kann und einen Nutzungs-Ort, sowie weitere Parameter, angeben kann.
Die App ist auf der Startseite in die Kategorien „Klima“, „Türen & Fenster“, „Energie“, „Beleuchtung“, „Draußen“, „Sicherheit“ und „Zustände“ unterteilt. Klickt man auf die jeweilige Schaltfläche, werden direkt die entsprechenden Informationen der verbundenen Geräte übersichtlich dargestellt, sodass man auf den ersten Blick sehen kann, ob alle Fenster und Türen geschlossen sind und wie das Raumklima derzeit ist. Durch Anklicken der einzelnen Geräte werden weitere, detaillierte Informationen angezeigt. Welche Einstellungen und Infos bei welchem Gadgets vorgenommen und angezeigt werden können, lest ihr in den einzelnen Abschnitten zu den Produkten.
Darüber hinaus ist es in der App möglich. beliebige Szenarien zu definieren, sodass beispielsweise automatisch die Heizung ausgeht, wenn sich das Fenster öffnet. Der Umfang an möglichen Szenarien nimmt natürlich mit der Anzahl der Geräte, die mit der App verknüpft sind, zu.
Dank der Internet-Verbindung ist auch eine Steuerung von Unterwegs problemlos möglich. Hier gewährt innogy eine 24-monatige Probezeit, möchte man den mobilen Zugriff nach diesen zwei Jahren weiter nutzen, wird eine jährliche Gebühr von 14,99€ fällig – ein fairer Preis, wie ich finde!

Eine gute Austausch-Möglichkeit bietet in allen Fragen rund um SmartHome von innogy auch die Community (Direktlink)

Schaut euch dort auch gerne den Produkttest mit dem Google Home (Link) an.

Wie die einzelnen Geräte installiert und genutzt werden können und welche Vorteile sie bieten, lest ihr im zweiten Teil der Serie, der übermorgen online geht. 

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