[2/3] innogy SmartHome: So schlägt sich das Sicherheitspaket und das Heizkörperthermostat

Im zweiten Teil der innogy SmartHome-Beitrags gehe ich detailliert auf die einzelnen Gadgets ein, viel Spaß dabei!

Nachdem ihr euch hoffentlich alle den ersten Teil des Beitrags durchgelesen habt und nun bereits mit der SmartHome-Zentrale und der innogy-App vertraut seid, geht es heute um die einzelnen Gadgets.

Heizungsthermostat

Starten wir mit dem Heizungsthermostat, das separat vom Sicherheitspaket erworben werden kann und meiner Meinung nach eines der sinnvollsten Gadgets im innogy-Ökosystem ist. In der Verpackung befindet sich neben dem Produkt und der Bedienungsanleitung ein Batteriepaket zur Inbetriebnahme, sowie verschiedene Adapter für andere Ventile.

Im Prinzip kann das Thermostat auf jedes handelsübliche Heizungsventil mit einem Anschlussgewinde von M30 x 1,5mm geschraubt werden. Somit ist es universell einsetzbar und macht alte, in die Jahre gekommene Heizungen in Windeseile smart und intelligent. In der Anleitung wird detailliert beschrieben, wie das Ventil anzubringen ist. Einfach Batterien einsetzen, das alte Thermostat abschrauben, das neue Exemplar aufschrauben und mit einem Druck auf die Taste am neuen Thermostat die Selbstjustierung starten. Nach kurzer Zeit und einigen Codes (die Bedeutung lest ihr ebenfalls in der Anleitung nach) ist das Gadget betriebsbereit, was ihr an der Anzeige einer Temperatur auf dem kleinen Bildschirm erkennt.

Das Heizkörperthermostat war das erste Gadget, was eingerichtet werden sollte. Somit probierte ich das manuelle Hinzufügen in der App, habe nach kurzer Zeit aber den Geist aufgegeben, da in dieser nur von einem „Heizkörperthermostat mit 3 Batterien“ die Rede war, ich nach mehrmaligem Zählen und einem Zweifeln an meinen Mathe-Kenntnissen aber nur auf zwei eingesetzte AA-Batterien gekommen bin. Ein kurzer Anruf bei der kostenfreien Service-Hotline brachte die Erleuchtung: In der App im Bereich „Geräte“ taucht das Gadget von selbst auf und kann von hier aus problemlos benannt und letztendlich eingebunden werden. Einmal in die App integriert, hat der Nutzer über einen Klick auf das Gerät verschiedene Möglichkeiten und erhält einige Informationen. Oben wird zunächst die aktuelle Raumtemperatur in Grad Celsius und darunter die Luftfeuchtigkeit in Prozent angegeben. Über den Schieberelger darunter lässt sich in 0,5°-Intervallen die gewünschte Temperatur einstellen, die von der Heizung dann eingestellt wird. Nach Veränderung der Zieltemperatur in der App wird diese automatisch auf das Display am Thermostat übertragen, wer es lieber manuell mag, kann aber auch hier über ganz normales Drehen am vorderen Ende die Temperatur einstellen. Darunter erhaltet ihr in der App eine Kurve über den Temperaturverlauf und könnt eine Frost- und Schimmelwarnung einstellen – eine super Sache!

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Tür- & Fenstersensor

Im Grunde genommen beantwortet der Tür- und Fenstersensor nur eine Frage: „Ist die Tür/das Fenster offen oder geschlossen?“. Das Gadget besteht aus zwei Einzelteilen, wobei das größere Teil zunächst mit den Batterien bestückt und das kleinere als erstes zusammengesteckt werden muss. Darüber hinaus befinden sich in der Verpackung zwei Klebestreifen, mit denen sich das Produkt am jeweiligen Einsatzort befestigen lässt.

Für all diejenigen, die sich für die Technik im Inneren interessieren: Das kleine Element ist mit einem Magnetstreifen im Inneren ausgestattet und wird mit der Designlinie nach außen an der Tür bzw. am Fenster befestigt. Das größere Element beinhaltet einen Magnetsensor, der anschlägt, sobald der Magnetstreifen in unmittelbarer Nähe zum Sensor zu finden ist. Dieses Teil wird an den Tür- oder Fensterrahmen befestigt. Erfreulicherweise hat innogy mitgedacht, sodass das große Element breiter ist, da der Türrahmen ja meist nicht auf Höhe der Tür endet.

Nachdem also – wie anfangs beschrieben – die Batterien eingelegt wurden – wird das Gadget wieder in der App gefunden und automatisch eingerichtet. Nach wenigen Minuten ist es einsatzbereit. Ich würde empfehlen, die Funktionalität vor dem endgültigen Festkleben einmal durch Anhalten zu testen, damit ihr nicht später bemerkt, dass der Abstand, der maximal 8mm betragen darf, doch zu groß gewählt wurde. Nachdem der Test also bestanden wurde und die beiden Element angeklebt worden sind, seht ihr im Bereich „Türen & Fenster“ den Sensor und könnt durch Anklicken nähere Informationen aufrufen. Ganz oben seht ihr den Namen des Sensors, sowie den Installationsort. Beides muss vor der Nutzung in der App eingetragen und mit dem Sensor verknüpft werden, damit ihr auch bei mehreren Sensoren nicht den Überblick verliert. Darunter seht ihr den Status, also “ Geöffnet“ oder „Geschlossen“. Interessant wird es im Bereich „Auswertungen“ -> „Aktivitäten“. Hier seht ihr auf die Minute genau, wann die Tür bzw. das Fenster geöffnet war. Um mal einige Anwendungsfälle zu nennen: Ihr könnt nachverfolgen, wann jemand den Raum oder das Haus betreten hat, ohne dass ihr zuhause wart oder ihr könnt euer Lüftungsverhalten am Fenster optimieren.
Wie anfangs erwähnt, lässt sich der Sensor auch über die Szenarien mit dem Heizkörperthermostat koppeln, sodass die Heizung automatisch an bzw. aus geht, je nachdem ob das Fenster geöffnet oder geschlossen ist.

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Eine gute Austausch-Möglichkeit bietet in allen Fragen rund um SmartHome von innogy auch die Community (Direktlink)

Schaut euch dort auch gerne den Produkttest mit dem Google Home (Link) an.

Im dritten und letzten Teil der Reihe, der übermorgen online gehen wird, geht es um die weiteren Gadgets, die das Sicherheitspaket beinhaltet. 

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