Eine Suchmaschine, die Bäume pflanzt: Mit Ecosia für den guten Zweck suchen

Seinen Wissensdurst stillen und gleichzeitig Gutes für die Umwelt tun? Mit Ecosia ist das kein Problem!

Hand aufs Herz: Wer setzt sich aktiv für die Natur und unseren Planeten ein? Ich bin mir sicher, dass leider kaum jemand – mich eingeschlossen – diese Frage bejahen kann. Dabei ist das gar nicht so schwer, wie es sich im ersten Moment anhört. Man muss nicht zwingend Mitglied bei Greenpeace sein oder gezwungenermaßen auf das Auto verzichten. Natürlich sind auch diese beiden Aspekte extrem förderlich, wenn man die Natur retten möchte, aber gerade ein Verzicht auf das Auto ist für viele schlicht und einfach nicht machbar. Es gibt eine viel einfacher Möglichkeit, sich für die Umwelt einzusetzen: Das Zauberwort heißt „Ecosia“ – die grüne Suchmaschine. Ihr denkt euch sicherlich im ersten Moment, wie man mithilfe einer Suchmaschine die Umwelt retten soll, richtig? Genauso habe ich auch im ersten Moment reagiert, als ich vor gar nicht allzu langer Zeit von einer Freundin von Ecosia gehört hatte.
Falls bei euch im Kopf bei dem Namen „Ecosia“ dennoch ein Licht aufgehen sollte: Das ist genau die Suchmaschine, die vor kurzem den viel umworbenen Hambacher Forst vom Energieriesen RWE kaufen wollte, um die Abholzung zu verhindern.

Ecosia funktioniert im Grunde wie jede andere Suchmaschine, beispielsweise Google, auch. Man gibt die Suchbegriffe ein und lässt sich die Ergebnisse anzeigen. Der Unterschied bei Ecosia liegt darin, dass sie die Einnahmen von Werbeanzeigen nicht in die eigene Tasche stecken, sondern für den guten Zweck und den Naturschutz spenden. Mithilfe der Werbegelder werden Naturschutzprojekte in aller Welt finanziert und zum größten Teil neue Bäume gepflanzt.
Auf der Startseite der Suchplattform ist ein Zähler eingerichtet, der zeigt, dass bislang schon über 40 Millionen Bäume dank Ecosia-Nutzern gepflanzt worden sind – unfassbar!

Naturschutzprojekt von Ecosia in Ghana

Jeder von uns bemüht die Google-Suche täglich dutzende Male. Sei es auf der Arbeit oder im Privaten. Fast jeder Weg in das Internet vollzieht sich über Google. Warum also nicht zu Ecosia wechseln und zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Auf der einen Seite seinen Wissensdurst stillen und andererseits zum Schutz der Umwelt und Natur beitragen.
Ganz nebenbei schützt man nicht nur unser Ökosystem, sondern auch die eigene Privatsphäre. Anders als die Global Player im Suchmaschinengeschäft verkauft Ecosia die Nutzerdaten nämlich nicht an Werbepartner.
Übrigens: Neben der herkömmlichen Suche im Browser bietet Ecosia auch Plug-Ins für die gängigen Browser, sowie eine entsprechende App für Android und iOS. Dem Schutz der Natur steht also nichts mehr im Wege!

Wie ihr seht, bringt die Nutzung von Ecosia einige Vorteile, die uns letztendlich allen etwas bringen. Deshalb hoffe ich, möglichst viele von euch von Ecosia überzeugen zu können, getreu dem Motto „Googlest du noch oder rettest du schon?“!

Nutzt ihr Ecosia schon? Was sind eure Meinungen und Erfahrungen? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Hier geht’s direkt zur Suchmaschine! 

Bilder: Ecosia 

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