Philips Hue Vorstellung [2/6]: Hue Bridge & Hue App

In der zweiten Folge meiner neuen Serie “Philips Hue Vorstellung” stelle ich euch die Bridge sowie die Hue App vor. Viel Spaß dabei!

Ziel dieser sechsteiligen Serie soll es sein, euch meine Hue-Produkte näher zu bringen und diese vorzustellen. Möchte man sein eigenes Philips Hue-Ökosystem aufbauen, kommt man nicht um den Kauf der Hue Bridge herum. Diese Zentrale dient als Steuereinheit, über die die späteren Leuchten verbunden und gesteuert werden. Später lässt sich dann über die App direkt auf die einzelnen Lampen, LED-Streifen & Co. zugreifen.

Wieso brauche ich eine Bridge?

Im ersten Moment kommt sicherlich der Gedanke auf, dass Philips seine Bridge nur zur Umsatzsteigerung verkauft und die zentrale Einheit keinen tieferen Sinn hat. Doch tatsächlich gibt es einige gute Gründe, die für die Verwendung einer “Zwischeneinheit” sprechen, um das WLAN-Netz und die einzelnen angeschlossenen Smart Home-Geräte voneinander abzugrenzen. Die Bridge ist das einzige Hue-Element, dass direkt mit dem eigenen WLAN verbunden wird. Alle Hue-Produkte werden anschließend mit der Bridge über den ZigBee-Standard gekoppelt und werden so losgelöst vom eigenen WLAN betrieben. Das hat zum Vorteil, dass lediglich ein Gerät mit dem eigenen Heimnetzwerk kommunizieren muss und dieses sich um die Kommunikation mit den weiteren Gadgets kümmert. Damit erreicht man einerseits eine höhere Geschwindigkeit und andererseits lassen sich innerhalb des Netzes die Lampen über das Hue-eigene Zubehör auch dann steuern, wenn keine Internetverbindung verfügbar ist. Darüber hinaus lassen sich dank der Verwendung des eben angesprochenen ZigBee-Standards auch weitere, von anderen Herstellern entwickelte Smart Home-Devices mit der Bridge koppeln, sofern sie ebenfalls den Funkstandard unterstützen. Auch das Bedienen der Hue-Komponenten von außerhalb funktioniert dank der zwischengeschalteten Zentrale problemlos.

Inbetriebnahme der Bridge

Neben der Zentrale gehören ein Stromkabel und ein LAN-Kabel zum Lieferumfang. Mit diesen wird die Bridge an die Steckdose und über eine freie LAN-Schnittstelle an den Router angeschlossen. Im Anschluss daran kann die Hue-App aus dem Play Store bzw. App Store heruntergeladen werden. Befindet sich das Smartphone im gleichen WLAN wie die Bridge wird sie direkt beim ersten Start gefunden und automatisch eingerichtet.

Philips Hue App

Über die gerade angesprochene Philips Hue App lassen sich später die einzelnen Lampen, Leuchten und LED-Streifen zur Bridge hinzufügen und steuern. Dabei hat man die Möglichkeit, verschiedene Szenen festzulegen und die Lampen in Räume zu gruppieren. Über die Einstellungen im Bereich “Fernverbindung” kann man außerdem die externe Steuerung, also die Steuerung wenn man sich nicht im Netzwerk befindet , aktivieren. Außerdem könnt ihr in den Einstellungen Zubehör einrichten, was ich ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Serie vorstellen werde.
Da das Vorstellen der Hue-App ohne konkrete Leuchten wenig Sinn macht, werde ich in den folgenden Beiträgen dieser Serie immer auch auf die Steuerung der vorgestellten Komponenten in der App eingehen.

Das wars mit Teil 2 meiner Philips Hue-Vorstellung. Freut euch auf den dritten Teil, in der ich mich mit den verschiedenen Glühbirnen befassen werde!

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