Philips Hue Vorstellung [5/6]: Hue Go

Im fünften Teil meiner Philips Hue Vorstellungsreihe stelle ich euch die Hue Go vor – viel Spaß dabei!

Mittlerweile sind wir beim vorletzten Teil meiner Serie angelangt. Während ich”herkömmliche” Glühbirnen und LED-Leisten schon vorgestellt habe, kommen wir heute zu dem meiner Meinung nach flexibelsten Produkt der Hue-Produktsparte: Philips Hue Go.

Allgemeines

Die Hue Go ist eine flexible Tischlampe, die an den unterschiedlichsten Orten zum Einsatz kommen kann. Dank integriertem Akku ist sie nicht mal zwingend auf eine Steckdose angewiesen und eignet sich so auch als Stimmungslicht in verschiedenen Situationen – beispielsweise beim Grillen auf der Terrasse oder gemütlichen Beisammensitzen auf dem Balkon. Ähnlich wie bei den Glühbirnen ist aber auch hier Vorsicht geboten, da die Hue Go in zwei Generationen daher kommt. Wie leider bei Philips üblich, ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen, um welche Version es sich handelt. Ein kleiner Indikator ist der “New”-Schriftzug in der unteren rechten Ecke und das Bluetooth-Zeigen in der oberen rechten Ecke der Verpackung der neueren Version.

Ich nutze die 2. Generation und kann diese auch allen Interessierten ans Herz legen, da diese mit einigen Vorteilen gegenüber der 1. Generation daherkommt. Dazu zählen beispielsweise eine Bluetooth-Anbindung, längere Akkulaufzeit und eine kräftigere Farbsättigung.

Lieferumfang und Installation

Die Hue Go kommt mit dem entsprechenden Ladegerät daher. Wie anfangs erwähnt unterstützt die 2. Generation Bluetooth, sodass man nicht zwingend auf das ZigBee-Netzwerk und die Bridge angewiesen ist. Aus diesem Grund ist für die Ersteinrichtung auch eine separate App notwendig, die Hue BT-App. Nach dem Einschalten der Hue Go kann man diese über Bluetooth mit der App verbinden, im Anschluss daran ist es aber ebenfalls möglich, die neue Leuchte über einen Klick mit der regulären App zu verknüpfen, sodass sie Teil der dort eingestellten Szenen und Stimmungen sein kann.

Nutzung und Farbdarstellung

Wie bereits erwähnt lässt sich die Hue Go entweder in das bestehende System integrieren und in Verbindung mit anderen Hue-Produkten nutzen, aber auch die Nutzung über die Bluetooth-Schnittstelle ist möglich. Außerdem ist an der Leuchte ein Knopf integriert, über den vordefinierte Farben und Farbszenen, wie beispielsweise Kerzenflackern, simuliert werden können – ganz ohne App. Sie kann entweder flach auf den Untergrund gestellt oder schräg platziert werden.
Im Hinblick auf die Farbdarstellung kann ich sagen, dass diese definitiv kräftig ist, um ein passives Ambiente zu erzeugen – als Hauptlichtquelle würde ich sie alleine aufgrund ihrer Form jedoch nicht verwenden. Die Akkulaufzeit variiert stark von wenigen Stunden bei satten Farben auf voller Helligkeitsstufe bis hin zu einem Tag bei Szenen wie dem Kerzenflackern.

Fazit

Insgesamt kann ich die Hue Go definitiv weiterempfehlen. Sie punktet mit sehr vielen Einsatzmöglichkeiten, einer Akku-Nutzung und netten Extras, wie die Farbszenen (Kerzenflackern etc.). Leider ist die Verwendung von zwei verschiedenen Apps jedoch ein wenig irreführend und nicht zwingend einleuchtend. Wer smartes Licht an den unterschiedlichsten Orten nutzen und dabei flexibel sein möchte, kommt mit der Hue Go definitiv auf seine Kosten.

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