BOND Smart Wallet und BUFFET Kartenhalter im Check

In diesem Review stelle ich das BOND Smart Wallet sowie den BUFFET Kartenhalter vor. Viel Spaß dabei!

Jetzt mal ernsthaft: Dicke, klobige Portemonnaies in der Gesäßtasche sind schon lange nicht mehr in – alleine schon, weil sie beim Sitzen extrem unbequem sind. Abhilfe schaffen seit einiger Zeit sogenannte “Smart Wallets”, die deutlich kompakter daherkommen. In der Vergangenheit habe ich bereits zwei Exemplare vorgestellt, heute ist das Exemplar von Pocketsentials an der Reihe.

Hinweis: Vielen Dank an den Hersteller, der mir das Produkt für diesen Test zur Verfügung gestellt hat.

Verpackung

Sowohl das BOND Smart Wallet als auch der BUFFET Kartenhalter kommen in kleinen, unscheinbaren Kartons daher. Nichts spektakuläres – wichtiger als die Verpackung ist aber bekanntlich der Inhalt.

Design

Das BOND Smart Wallet kommt in Braun daher, alternativ sind die Farben Schwarz, Rot und Blau verfügbar. Das Produkt besteht aus hochwertigem Leder und passt mit Abmessungen von 10,5 x 6,5 x 1,5 cm bequem in jede Hosen- oder Handtasche. Auf den ersten Blick ist die Verarbeitung sehr gut – sogar der typische “Ledergeruch” ist sehr angenehm.


Der BUFFET Kartenhalter ist in silber-farbenem Aluminium gehalten, alternativ ist er in gelb verfügbar. Der Kartenhalter hat übliche Scheckkarten-Abmessungen, sodass diese bequem in ihm verstaut werden können.

Features & Nutzung

Beginnen wir mit dem Smart Wallet: Dieses bietet Platz für 5 – 8 Scheckkarten, die in das dafür vorgesehene Fach mit RFID-Schutz gegen Datendiebstahl hereingeschoben werden können. Über einen Schieberegler im unteren Bereich können die Karten bequem herausgeschoben werden. Besonders praktisch: Die Karten werden wie ein Fächer aufgefächert, sodass man direkt die passende Karte findet und herausziehen kann. Das Herausziehen klappt erstaunlich einfach, ein kleiner Wehrmutstropfen ist die Anzahl an Karten: Bei weniger als fünf Karten sitzen diese zu locker in der Halterung, das vom Hersteller angepriesene Minimum von acht Karten ist allerdings im täglichen Gebrauch auch eher unpraktisch. Ich für meinen Teil habe während des Tests 6 – 7 Karten im Etui verstaut – die ideale Anzahl meiner Meinung nach!
Über einen Druckknopf lässt sich das Smart Wallet öffnen. Der Öffnungsmechanismus war für mich auf der rechten Seite sehr ungewohnt, ist man es bei ähnlichen Modellen doch eher gewöhnt, dass diese links aufgeklappt werden. Im Inneren des Portemonnaies lassen sich hinter einem Gummizug Geldscheine verstauen, was auch sehr einfach möglich ist. Mit steigender Anzahl an Geldscheinen wird das Verschließen jedoch immer schwieriger – aber wer zahlt in Zeiten von Corona auch schon gerne bar? Auf der rechten Seite finden beispielsweise Kreditkarten oder kleine Notizzettel Platz – gut durchdachte Nutzung des “Stauraums”! Kommen wir jetzt zu meinem Lieblingsfeature: Viele Vergleichsmodelle bieten keine Münzfächer. Ich gebe zu, dass auch ich nahezu nie mehr bar bezahle und Münzgeld seltener wird. Braucht man dennoch mal eine Münze für den Einkaufswagen oder bekommt man warum auch immer doch mal Wechselgeld, ist das Verstauen in der Hosentasche extrem nervig. Mit dem BOND Smart Wallet lässt sich dieses bequem im Münzfach unterbringen.

Der BUFFET Kartenhalter ist in erster Linie zum Verwalten der eigenen Scheckkarten gedacht, optional lässt sich allerdings auch eine Geldklammer befestigen, die zum Lieferumfang gehört. Auch dieses Produkt schützt die eigenen Karten dank RFID-Schutz gegen Datendiebstahl. Der Hersteller gibt an, dass bis zu 20 Karten untergebracht werden können. Insgesamt kann ich diese Anzahl durchaus bestätigen, anfangs sind allerdings sowohl die Gummibänder rechts und links als auch die Geldklammer recht steif, sodass diese sich sehr schwer aufmachen lassen. Nach längerer Nutzung lockert sich dieser Mechanismus allerdings.

Fazit

Ich mag Smart Wallets gerade aufgrund ihrer kompakten Größe. Die beiden Modelle von Pocketsentials kommen mit netten Features daher, wie beispielsweise dem Münzfach und dem Schiebemechanismus beim BOND. Über die kleineren Kritikpunkte, wie das Aufklappen auf der rechten Seite oder das zu stramme Gummiband beim BUFFET kann ich drüber hinwegsehen, da diese Kinderkrankheiten nach einigen Nutzungstagen verfliegen und man sich an das Öffnen des BONDs schnell gewöhnt.
Dennoch würde ich im täglichen Gebrauch das BOND Smart Wallet bevorzugen – der BUFFET Kartenhalter wäre für mich eine gute Möglichkeit alle Karten, die man nicht ständig im Alltag braucht, verstauen zu können.

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